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Dvorska vas
.
| K-Punkt: | ca. 30 m |
Schanzenrekord: |
29,5 m (Jože Pipček ) |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1953 |
| Genutzt bis: | 2003 |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 45.806024, 14.638509 ✔
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Die Sprungschanze in Dvorska vas (Gemeinde Velike Lašče, Dolenjska) gehörte zu den typischen kleinen Sportanlagen, die in Slowenien in der Nachkriegszeit errichtet wurden. Nach den Erinnerungen des Schriftstellers Niko Grafenauer, der im Dorf aufwuchs, wurde ihr Bau vom örtlichen Skiläufer Jože „Pipček“ angeregt, der mit dem Hof der Familie Kajžerjevih verbunden war. Eines Winters kam er auf die Idee, eine eigene Schanze zu errichten, und im darauffolgenden Frühjahr begann er gemeinsam mit einigen Dorfbewohnern mit dem Bau an einem Hangabschnitt namens Lazi. Das Ergebnis war eine etwa 30 Meter lange Schanze, die noch vor Jahresende einsatzbereit war. Als im Dezember mehr als vierzig Zentimeter Schnee fielen, begannen die ersten Probesprünge – damals sprang Pipček 29,5 m, was zum Schanzenrekord wurde und zugleich den gebräuchlichen Namen „Pipčkova skakalnica“ festigte.
Die Schanze war vor allem ein Ort der Aktivitäten der örtlichen Gemeinschaft. Die Wettkämpfe wurden zunächst vom TVD Partizan organisiert, später auch vom neu gegründeten Verein TŠD Krpan, während die Vorbereitung des Anlaufs und des Aufsprunghangs von den freiwilligen Feuerwehrleuten des PGD Mala Slevica–Dvorska vas übernommen wurde.
Nach Archivangaben wurde die Anlage 1953 erbaut, über mehrere Jahrzehnte ausschließlich im Winter genutzt und etwa bis 2003 betrieben, bevor sie aufgegeben und abgetragen wurde.
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