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Naruko
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| K-Punkt: | 85 m |
Schanzenrekord: |
88,5 m (Katsutoshi Chiba , 1994) |
| Weitere Schanzen: | K50 |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1960er |
| Genutzt bis: | 1998 |
| Jahr des Abbruchs: | 2014 |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 38.725225, 140.709822 ✔
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Naruko Sankakuyama war ein Komplex aus zwei Skisprungschanzen am Hang des Berges Sankakuyama oberhalb des Ortes Naruko Onsen in der Präfektur Miyagi. Die Anlage entstand kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, in einer Phase der intensiven Entwicklung des örtlichen Skigebiets Hanabuchiyama. In den 1950er- und 1960er-Jahren gehörte sie zu den bedeutendsten Skisprungstandorten Nordjapans. Der früheste bestätigte Wettkampf fand dort 1956 statt, und 1963 wurde auf der 70-Meter-Schanze der Skisprungbewerb des Nationalen Winter-Sportfestivals (Kokutai) ausgetragen, den der spätere Olympiasieger Yukio Kasaya gewann.
In den folgenden Jahrzehnten war Naruko ein regelmäßiger Austragungsort der akademischen japanischen Meisterschaften (All-Japan Student Championships) auf der K80/K85-Schanze. 1984 – nach einer Modernisierung der Anlage – fanden dort zudem die landesweiten Inter-High-Meisterschaften der Oberschulen statt. Das letzte große Ereignis war das Winter-Kokutai 1994, bei dem Katsutoshi Chiba den weitesten Sprung des Seniorenwettbewerbs (88,5 m) erzielte. 1998 wurde die kleinere K50-Schanze noch für die japanischen Mittelschulmeisterschaften genutzt. Im Alltag diente die Anlage auch regionalen und schulischen Wettkämpfen, wobei Einheiten der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte bei der Präparierung der Schanze unterstützten.
Ende der 1990er-Jahre wurde die Schanze nicht mehr sportlich genutzt, und im ersten Jahrzehnt des 21. Jahrhunderts verfiel sie zunehmend. Die verbliebenen Strukturen wurden bis 2014 vollständig entfernt. Heute erinnert nur noch ein steiler, grasbewachsener Hang auf dem Gelände des Naruko Country Club an die ehemalige Sprunganlage.
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