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Ōwani 大鰐町
.
| K-Punkt: | 70 m |
Schanzenrekord: |
88,5 m (Akihiro Higashi , 12.03.1988, N-JPN) |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 40.500246, 140.571533 ✔
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| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Koordinaten: | 40.500099, 140.571608 ✔
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Die Sprungschanze Takinosawa in Ōwani (Präfektur Aomori) ist eine Anlage mit nahezu hundertjähriger Geschichte und liegt am Hang des Berges Ajara im Skigebiet Ōwani Onsen Ski Resort. Die heutige Schanze besitzt die Größe HS 100 (K90) und wird ausschließlich im Winter genutzt. Ein mit den Alpinstrecken gemeinsam genutzter Sessellift führt zum Anlauf, während sich am Schanzenfuß Kampfrichtergebäude und Wettkampfeinrichtungen befinden. Die Anfänge der Anlage reichen in die Mitte der 1920er Jahre zurück: 1925 fanden in Takinosawa die ersten bekannten nationalen Wettkämpfe statt, und Kaoru Aoyama stellte mit 18,3 m den ersten dokumentierten Schanzenrekord auf. In der Zwischenkriegszeit entwickelte sich die Schanze zu einem wichtigen Zentrum des japanischen Skispringens und war regelmäßiger Austragungsort der Landesmeisterschaften, unter anderem 1925, 1930, 1934 und 1942. Durch wiederholte Vergrößerungen wurden bereits in den 1930er Jahren Weiten von über 60 Metern erreicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewann die Schanze rasch wieder an Bedeutung: 1951 fanden hier die All-Japan Student Ski Championships statt, und 1958 wurde die Anlage umfassend umgebaut und auf den K90-Standard gebracht. Ein Jahr später markierte Koichi Satō mit einem neuen Rekord von 83 m den Beginn einer neuen Ära. Die 1960er und 1970er Jahre waren die Phase größter sportlicher Aktivität in Takinosawa. Sowohl auf der K90- als auch auf der benachbarten K-70-Schanze wurden japanische Meisterschaften ausgetragen. 1964 siegte hier der spätere Olympiasieger Yukio Kasaya mit 99 m, und in den folgenden Jahren erreichten unter anderem Hiroshi Itagaki und Takashi Fujisawa die 100-Meter-Marke. Auf der kleineren K-70-Schanze gewann Akihiro Higashi 1988 mit einem Rekord von 88,5 m, dem letzten bekannten historischen Ergebnis dieser Anlage. Zum Komplex gehörten außerdem zwei kleinere Schanzen – etwa K40 („Memorial“) und K20 („Ajara Small“), wobei die kleinste mit Matten belegt war und auch im Sommer genutzt wurde; beide sind heute außer Betrieb und nur noch in Resten erhalten. 1983 wurde die Hauptschanze erneut gemäß den FIS-Standards umprofiliert, und vor den Asiatischen Winterspielen 2003 erfolgte eine weitere Modernisierung, darunter Arbeiten an Anlauf, Aufsprunghang und Kampfrichterinfrastruktur. Während dieser Spiele war Takinosawa Austragungsort der Einzel- und Mannschaftswettbewerbe der Männer. Den Einzelwettbewerb gewann Kazuyoshi Funaki, der dabei auch den Schanzenrekord von 98 m aufstellte, während im Teamwettbewerb Südkorea siegte. 2015 wurde die Anlage im Rahmen eines nationalen Sportförderprogramms erneut modernisiert, was zu weiteren Verbesserungen des Profils und der technischen Ausstattung führte. In den folgenden Jahren wurden neue Rekorde erzielt: 2017 stellte Hisaki Nagamine mit 101,0 m den aktuellen Männerrekord auf, während der Frauenrekord – 93,5 m – von Nozomi Maruyama im Jahr 2015 stammt. Die Schanze erscheint weiterhin im Wettkampfkalender japanischer Jugend- und Studentenveranstaltungen, auch wenn die kleineren Anlagen des Komplexes nicht mehr genutzt werden.
Schanzenrekorde K90 (Männer):
Schanzenrekorde K70 (Männer):
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Smaller ski jumps
40.506369, 140.577329 - Location of smaller ski jumps