Aktuelle Neuigkeiten:

7000. Schanze ins Archiv aufgenommen!

Neue Granåsen-Schanzen in Trondheim eröffnet

Brand zerstört Schanzen in Biberau-Biberschlag

Copper Peak: Finanzierung der Renovierung endlich gesichert

200 Schanzenanlagen in den USA

mehr


Sende uns deine Schanzen-Fotos und Informationen per Email!


Letzte Updates:

20.02.2024

NOR-15Langevåg

GER-BWTodtnau

NOR-54Langfjordbotn

GER-THNeuhaus am Rennweg   NEW!

GER-THNeuhaus am Rennweg

NOR-50Levanger

NOR-30Lier

NOR-30Lier

NOR-34Lillehammer

NOR-34Lismarka

NOR-34Ljørdalen

NOR-50Løkken Verk

AUT-KAchomitz

GER-NIAltenau

NOR-42Kvås   NEW!

mehr



Werbung:




Partner:

Peter Riedel Sports Technology

SkokiPolska.pl

Skispringen-Community Forum

GERGER-THEisenach

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Karte | Kommentare

.

Wartburg-Schanze:

K-Punkt: 25 m
Männer Winter Schanzenrekord: 27,0 m
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Baujahr: 1924
Umbauten: 1952
Status: abgerissen
Verein: Eisenacher Skiclub, BSG Motor Eisenach
Koordinaten: 50.974400, 10.325228 Google Maps OpenStreetMap

nach oben

Geschichte:

Am 25. Januar 1926 verkündete die Eisenacher Zeitung: „Mit dem gestrigen Tage (...) ist unsere viel gepriesene Stadt Eisenach in die Reihe der Wintersportplätze eingerückt.“ Bereits seit der Jahrhundertwende betrieb man hier den Skisport und ab 1920 existierte der Skiclub, der bei der Organisation diverser Skiveranstaltungen sehr rege war. Doch der besondere Höhepunkt war zweifelsfrei die Einweihung der Sprungschanze im Helltal. Dieses Tal südöstlich der Wartburg, indem auch Luther schon spazieren gegangen sein soll, bot sich zum Bau der Schanze an. Wohl schon 1924 fertig gestellt, wurde sie im Februar 1925 feierlich vom Stadtdirektor an den Skiclub übergeben. Auf Grund des lauen Winters konnte die richtige Einweihung der nun benannten „Wartburgschanze“ erst am 24. Januar 1926 erfolgen. Vor 3000 Zuschauer siegte der Oberschönauer Albin Scheerschmidt mit nur 15 1/4 Metern bei sehr schlechten Schnee­be­ding­ungen. Jahre später stellte Rudolf Lesser einen Schanzenrekord von 25 m auf. Später ließ die Sprungeuphorie nach weil sich die Eisenacher Skisportler mehr dem Langlauf und Abfahrtslauf widmeten und die Schanze verwaiste.
Nach dem Krieg wurde sie aber wieder aufgebaut. 1952 erfolgte der Umbau der Wartburg, wobei der Schanzentisch fünf Meter zurück gesetzt und ein Anlaufturm errichtet wurde. Die Sektion Skisport der BSG Motor Eisenach, jenem neu gegründeten Sportverein des orts­an­sässigen Automobilwerkes, nutzte die Schanze eifrig. 1953 führte man einen Weih­nachts­sprunglauf durch und der Schanzenrekord stand inzwischen bei 27 Metern. Doch so recht konnte sich das Skispringen in Eisenach nicht etablieren, wohl vor allem wegen der häufig schlechten Wetterlage. Es kam auch vor, dass der hergerichtete Aufsprunghang von Rodlern genutzt und dadurch unbrauchbar gemacht wurde. 1959 gab es dann eine Diskussion zwischen der Stadt und dem Verein über die Verwaltung und Unterhaltung der Schanze. Letztlich war die mangelnde Schneesicherheit in der Region ausschlaggebend für die Stilllegung der Wartburgschanze, die später abgetragen wurde.

Quelle: Stadt Eisenach / Stadtarchiv, Dr. Brunner

nach oben

Karte:


Werbung:


nach oben

Kommentare:

Kommentar hinzufügen:

Token:
Name:
Email:
Titel:
Eintrag:
fett | kursiv | unterstreichen | Link

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

nach oben



Social Bookmarks

Copyright © Skisprungschanzen-Archiv 2002-2024
www.skisprungschanzen.com