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GERGER-SNJohanngeorgenstadt

Eisstadion

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Schanze am Eisstadion:

K-Punkt: 20,5 m
Männer Sommer Schanzenrekord: 20,0 m (Hannes Mey GER, 07.03.2022)
20,0 m (Hannes Mey GER, 07.03.2022)
Frauen Sommer Schanzenrekord: 17,5 m (Marit Lehmann GER, 07.03.2022)
Matten: ja
Baujahr: 1965
Umbauten: 1978, 1993/94, 2005
Status: in Betrieb
Koordinaten: 50.428473, 12.703112 ✔ Google Maps OpenStreetMap

Minischanze:

K-Punkt: 13 m
Männer Sommer Schanzenrekord: 12,0 m (Johannes Starke GER, 07.03.2022)
12,0 m (Rafael Netwall GER, 07.03.2022)
12,0 m (Lio Paul Ring GER, 07.03.2022)
12,0 m (Tameo Rosenzweig GER, 07.03.2022)
12,0 m (Johannes Starke GER, 07.03.2022)
Frauen Sommer Schanzenrekord: 11,0 m (Alma Brodowski GER, 07.03.2022)
Matten: ja
Status: in Betrieb
Koordinaten: 50.428583, 12.702171 ✔ Google Maps OpenStreetMap

Schanze am Eisstadion:

Schanzengröße: HS 6
K-Punkt: 5 m
Weitere Schanzen: K3
Matten: ja
Baujahr: 2022
Status: in Betrieb

Stephan-Schott-Schanze:

K-Punkt: 4 m
Männer Sommer Schanzenrekord: 4,5 m (Anton Straube GER, 07.03.2022)
Matten: ja
Baujahr: 2018
Jahr des Abbruchs: 2022
Status: abgerissen
Koordinaten: 50.428583, 12.702171 ✔ Google Maps OpenStreetMap
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Status: in Betrieb
Verein: WSV 08 Johanngeorgenstadt
Koordinaten: 50.428473, 12.703112 ✔ Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Die Sprungschanzenanlage am Eisstadion in Johanngeorgenstadt (Sachsen) ist ein wichtiges Trainingszentrum für Kinder und Jugendliche in der Erzgebirgsregion. Die Schanzen liegen in unmittelbarer Nähe des Natureisstadions im Lehmergrund und ergänzen die größeren Anlagen an der nahegelegenen Erzgebirgsschanze. Betreiber der Anlage ist der WSV 08 Johanngeorgenstadt, ein Verein mit langjähriger nordischer Sporttradition.
Die ersten Schanzen an diesem Standort entstanden 1965 im Zuge des Ausbaus der Nachwuchssport-Infrastruktur, der die umfassende Umgestaltung der benachbarten Erzgebirgsschanze begleitete. In den folgenden Jahrzehnten wurden die Schanzen am Eisstadion mehrfach modernisiert: 1978 und 1993/94, und eine bedeutende Erneuerung erfolgte 2005, als sowohl die K 20,5- als auch die K13-Schanze mit Matten belegt und neu profiliert wurden. Von 2018 bis 2022 existierte hier zudem die kleinste Schanze, die K4 „Stephan-Schott-Schanze“, benannt nach dem langjährigen Vereinsvorsitzenden. Im Jahr 2022 wurde sie durch zwei neue Mikroschanzen, HS6 / K5 und K3, ersetzt, wodurch eine vollständige Trainingslinie — von den ersten Sprungversuchen bis zur größeren Jugendschanze — geschaffen wurde.
Zu DDR-Zeiten war das Gebiet um das Eisstadion eines der regionalen Zentren der Nachwuchsausbildung. Die in der Umgebung errichteten „Pionierschanzen“ wurden für Jugendwettkämpfe genutzt; aus dieser Zeit stammt unter anderem der belegte Schanzenrekord von 24 m, aufgestellt von Volkmar Hollstein. Nach der deutschen Wiedervereinigung behielten die Schanzen am Eisstadion ihre Trainingsfunktion und wurden durch Modernisierungsmaßnahmen zu einem regelmäßigen Austragungsort regionaler Wettkämpfe.
Heute sind die Schanzen K13 und K20,5 feste Stationen des Sachsenpokals im Skispringen und in der Nordischen Kombination sowie der Sächsischen Meisterschaften. Die jüngsten Altersklassen starten auf den Eisstadion-Schanzen, während ältere Springer die größeren K36- und K51-Schanzen des nahen Erzgebirgsschanzen-Komplexes nutzen. Darüber hinaus dient das Gebiet des Eisstadions als Basis für Langlauf- und Kombinationsstrecken sowie für lokale Cross-Läufe des WSV 08.
Obwohl die Anlage in erster Linie ein Trainingskomplex ist, treten hier regelmäßig junge Athleten sächsischer Vereine an, darunter Springer des WSV 08 — unter ihnen der Olympiamedaillengewinner in der Nordischen Kombination, Björn Kircheisen.
Der heutige Eisstadion-Komplex ist eine moderne, vollständig mit Matten belegte Schanzenanlage für den Nachwuchs, die ein systematisches Training vom Einstieg bis zum Jugendbereich ermöglicht. Dank seiner langen Tradition, fortlaufender Modernisierung und seiner festen Rolle im regionalen Wettkampfkalender bleibt er ein bedeutender Bestandteil der Sprungschanzen-Infrastruktur im westlichen Erzgebirge.

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Schanzenrekorde K20.5 (Männer):

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Schanzenrekorde K13 (Männer):

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Schanzenrekorde K13 (Frauen):

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