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Spitzingsee Schliersee-Spitzingsee
.
| K-Punkt: | 50 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | SC Spitzingsee |
| Koordinaten: | 47.664333, 11.877278 ✔
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Die Totenschanze lag an einem steilen, bewaldeten Hang oberhalb des Kurvenlift-Schleppwegs im Skigebiet Spitzingsee im bayerischen Mangfallgebirge und war organisatorisch dem Verein SC Spitzingsee zugeordnet.
Die Schanze war Teil der reichen Skisprungtradition der Gemeinde Schliersee, in der im 20. Jahrhundert mehrere Anlagen dieser Art betrieben wurden – sowohl im Tal als auch in den höher gelegenen Gebieten rund um den Spitzingsee. In ihrer unmittelbaren Nachbarschaft befanden sich unter anderem die Valepper-Schanze sowie die private, etwa 30 Meter große Trainingsschanze von Horst Möhwald, einem Athleten des SC Spitzingsee, Olympiateilnehmer und einer der bedeutendsten Persönlichkeiten des lokalen Wintersports. Nach seinen Berichten waren auf der Totenschanze Sprünge von bis zu etwa 50 Metern möglich. Die Schanze wurde nicht nur von Skispringern genutzt, sondern auch von Alpinskifahrern, die sie für das Training von Sprung- und Flugelementen verwendeten.
Der Name „Totenschanze“ gibt seit Langem Anlass zu lokalen Spekulationen. Eine Überlieferung berichtet von einem tragischen Unfall, der die düstere Bezeichnung erklären könnte; verlässliche Dokumente, die ein solches Ereignis bestätigen würden, existieren jedoch nicht. Die Herkunft des Namens bleibt daher unklar und im Wesentlichen undokumentiert.
Alles deutet darauf hin, dass die Anlage vor allem zu Trainingszwecken genutzt wurde und in natürlicher Form, ohne größere bauliche Anpassungen, bestand. Mit der Zeit geriet sie in Vergessenheit und wurde vollständig abgetragen. Heute sind im Gelände keine sichtbaren Reste der ehemaligen Konstruktion mehr vorhanden.
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