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Strobl
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| K-Punkt: | ca. 35 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1950 |
| Genutzt bis: | 1970 |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | WSV Strobl |
| Koordinaten: | 47.708642, 13.484431 ✔
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Die Skisprungschanze, bekannt als Heuschoberschanze, wurde im Jahr 1950 feierlich eröffnet – anlässlich der Jugendmeisterschaften des Salzkammerguts. Sie befand sich am Hang oberhalb der Ortschaft Strobl, in der Nähe des heutigen Postalm-Plateaus. Die Anlage wurde vom lokalen Verein WSV Strobl betrieben, der seit seiner Gründung im Jahr 1924 großen Wert auf die Förderung des Skispringens legte – bereits im Gründungsjahr entstand eine erste, vermutlich kleine, natürliche Schanze.
Die neue Schanze von 1950 war in den folgenden zwei Jahrzehnten regelmäßig Austragungsort von Wettkämpfen. Jährlich fanden hier Skisprungveranstaltungen statt, und im Jahr 1967 wurden sogar die nationalen nordischen Meisterschaften auf der Schanze ausgetragen. Zu den Springern jener Zeit zählten unter anderem Ernst Vockner, Karl Breiteneder und Heli Berger. Die Anlage war bis 1970 in Betrieb und wurde danach stillgelegt. In unmittelbarer Nähe verliefen in den 1930er- und 1940er-Jahren Vereinsabfahrts- und Langlaufstrecken, die vom WSV Strobl genutzt wurden.
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