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St. Gallen
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| K-Punkt: | 30 m |
| Rekord: | 36,0 m (Andreas Däscher , 1949) |
| Baujahr: | 1929 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | SC Riethüsli |
Der im April 1929 gegründete Skiclub Riethüsli weihte seine Sprungschanze am südlichen Stadtrand St Gallens bei der Haltestelle Riethüsli der Appenzeller Straßenbahn bereits am 29.12.1929 ein. Die in Eigenleistung der Mitglieder errichtete Schanze konnte trotz Tauwetter und drohendem Regen eröffnet werden, wobei die Bestweite 27 m betrug.
In den Jahren danach wurde immer wieder Verbesserung an der Schanze vorgenommen. Der Erhöhung des Anlaufturmes folgten später der Abriss und der völlige Neuaufbau, die Bachüberquerung im Auslauf wurde erneuert und die Installation der Schanzenbeleuchtung wurde 1949 ausgeführt.
Beim ersten Nachtspringen im Riethüsli am 22. Januar 1949 waren zirka 1.800 Zuschauer dabei, wobei unter anderem auch die Schweizer Skisprungnationalmannschaft teilnahm. Anfang der 60er Jahre machte dann das springende Brüdertrio des Vereins Mario, Marco und Toni Cecchinato auf sich aufmerksam, denn sie gehörten damals zu den besten Springern im Lande. Übrigens gewann das Trio dreimal die Ostschweizer Meisterschaft, dreimal gewann Toni das Uetlibergspringen bei Zürich und dreimal gab es Beinbrüche, nämlich bei jedem Bruder einmal. Der letzte Sprunglauf auf der Riethüslischanze wurde schließlich 1962 absolviert.
Quelle: Aus einem Zeitungsartikel des St. Gallener Tageblatts vom 27.12.2001
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