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Haboro
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| K-Punkt: | 70 m |
| Baujahr: | 1955 |
| Weitere Schanzen: | K40, K20 |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | Haboro Tankou |
Haboro liegt im Norden der Insel Hokkaido und erlebte mit dem Betrieb von Kohleminen („tankou“) von 1950 bis in die 70er Jahre seine Hochzeit. Die „Chikubetu Tankou“ war seinerzeit die Hauptmine und dort lebten einst bis zu 30.000 Menschen.
Die dortige Sprungschanze wurde von der Minengesellschaft in den 50er Jahren erbaut und war nach ihrer Fertigstellung die zweitgrößte Schanze Japans nach der Okurayama in Sapporo. Dort wurden nationale Wettbewerbe und Trainingscamps abgehalten und auch das lokale Firmenteam war sehr erfolgreich. So sprang Akio Kasaya, Bruder des Olympiasiegers von Sapporo 1972 Yukio Kasaya, für Haboro Tankou und war einer der maßgeblichen Förderer des Skispringens in Japan.
Mit der Schließung der Mine 1970 wurde die Sprungschanze aufgegeben und verwildert; auch die Chikubetu-Siedlung ist mittlerweile verlassen.
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