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Daten | Geschichte | Karte | Kommentare

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Schanze des Friedens:

K-Punkt: 30 m
Rekord: 32,0 m (Karl Luft DDR)
Baujahr: 1954
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: BSG Motor Apolda

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Geschichte:

1954 fassten einige Skisportbegeisterte in Apolda den Entschluss, in der Schötener Promenade eine Sprungschanze zu bauen. Federführend dabei war Paul Jacob vom damaligen Sportverein auf dem Kirschberg, dem VTA, aus dem die Sportgemeinschaft Vorwärts hervorging und später die BSG Motor Apolda wurde. Da Bauholz zu dieser Zeit knapp war, hatte der Zimmereibetrieb Wahl den Bau des Anlaufturmes übernommen und die Erdarbeiten am Hang wurden per Hand bewältigt, wobei aber auch Sprengungen nötig wurden. Im Winter 1955 wurde die Schanze des Friedens eingeweiht und bis 1959 lag der Schanzenrekord bei 18,5 m.
1960 wurde die Schanze vergrößert, indem der Anlaufturm und Schanzentisch erhöht und der Aufsprung angepasst wurde. Nun­mehr waren Sprünge bis 30 m möglich, aber der Sprungturm durfte immer nur von dem Springer betreten werden, der gerade an der Reihe war. So stabil war das Bauwerk eben nicht und schaukelte ganz schön. Auch wurde zur Verlängerung des Anlaufes oft eine Holzkiste mit nach oben genommen. Die Veranstaltungen wie Kreis- und Vereins­meis­ter­schaften, sowie kreisoffenen Sprungläufe, erfreuten sich großer Beliebtheit, so dass bis zu 3000 Zuschauer den Weg in die Schötener Promenade fanden.
1963/64 war der letzte offizielle Wettkampf und bis 1966 wurde die Schanze vereinzelt noch benutzt. Danach versiegte der Sprunglauf und Ende der 60er Jahre erfolgte der Abriss.
Apolda ist eine Stadt, die besonders durch ihre langjährige Glockengießertradition bekannt wurde. Die hier 1923 gegossenen Glocken des Kölner Doms läuten sogar heute noch!

Quelle: Archiv der Stadtverwaltung Apolda

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