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GERGER-SNRöthenbach

Daten | Geschichte | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Borbergschanze / Schanze der Zukunft:

K-Punkt: 80 m
Baujahr: 1951
Umbauten: 1962
Weitere Schanzen: K60, K30, K15
Matten: nein

Grundschanze:

K-Punkt: 16 m
Baujahr: 1975
Umbauten: 1980
Weitere Schanzen: K10
Matten: ja
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Verein: SV 53 Röthenbach

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Geschichte:

Im sächsischen Röthenbach bei Pretzschendorf wurde ab 1951 im Weißeritztal zuerst die 60-Meter-Schanze am Borberg unter der Leitung des Frauensteiner Schanzenbauers Hans Neubert und Sportfreunden aus Hennersdorf errichtet. Danach entstanden die 30 m und 15 m-Schanzen, sowie die große 80 m-Schanze, auf der 1962 der erste Versuchssprunglauf stattfand. Diese komplexe Naturschanzenanlage am Borberg erhielt den Namen “Schanzen der Zukunft”. Unvorstellbar ist dabei die enorme Leistung von Hans Neubert, der diese drei Schanzen in alleiniger Handarbeit baute und im wahrsten Sinne des Wortes Berge versetzte! Der 1968 verstorbene verstand es Naturschanzen zu bauen, die windgeschützt und schneesicher lagen, und auf denen er auch selber gesprungen ist!
Schnell erfreute sich das Skispringen großer Beliebtheit und 1956 wurde die erste Kreismeisterschaft veranstaltet. Auf der 60 m-Schanze wurde wettkampfmäßig bis 1975 gesprungen. In den 70er Jahren baute die damalige SG Röthenbach vor allem die Nachwuchsförderung aus, wozu 1975 die „Grundschanze“ im Dorfzentrum entstand. Als 1980 die Schanzen der Zukunft stillgelegt und dazu der massive Kampfrichterturm abgerissen wurde, erweiterte man die Grundschanze noch um eine 10 m-Schanze und belegte diese mit Kunststoffmatten.
Nach der politischen Wende konnte der kostenintensive Leistungssport nicht mehr aufrechterhalten werden und schließlich musste 1993 die Grundschanze abgerissen werden.

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1)   veit schönherr   schrieb am 21.04.2012 um 19:29:

Ich war 2011 über Ostern zum 2.Male vor Ort.Bei der Besichtigung der Anlagen muß ich doch anmerken, die K40 war doch eher eine K46 mit erzielten Weiten um die 60m.Diese Information hat mir Sporfr. Zerlick (ehem. Sportchef) bei einem Gespräch mitgeteilt.Nach seiner Aussage nach, ist auch niemals ein Springer von der K70 runter.Auf Grund von Felsen konnte mit Hacke und Schaufel kein richtiges Anlaufprofil hergestellt werden.Ich habe mal die Meter vom Außlauf der K46 bis zum Außlaufende der K70 dazugemessen und bin auf rund 20m gekommen.Also wären Weiten um die 80m möglich gewesen.Ich verneige mich tief vor diesen Mann der diese Schanzen mit seinen Händen geschaffen hat.

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