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GERGER-SNPobershau

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Friedrich-Ludwig-Jahn-Schanze:

K-Punkt: 50 m
Männer Winter Schanzenrekord: 55,0 m (Günter Oettel DDR)
Baujahr: 1954
Umbauten: 1970
Jahr des Abbruchs: 1976

Johannes-Böttcher-Schanze:

K-Punkt: 32 m
Männer Winter Schanzenrekord: 34,0 m (Günter Oettel DDR)
Anlauflänge: 70 m
Anlaufneigung: 23°
Tischneigung:
Tischhöhe: 1,5 m
Aufsprungneigung: 30°
Baujahr: 1932
Umbauten: 1948
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: TSV 1872 Pobershau, BSG Aufbau Pobershau-Gebirge

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Geschichte:

Erstmals stellte 1924 stellte der Skiverein Marienberg einen Antrag zum Bau einer Schanze im nahen Pobershau, aber die Auflagen der Gemeinde veranlassten den Verein zur Absage und auch die örtliche TSG nahm davon Abstand.
1931 stellte dann der Holzwarenfabrikant Böttcher ein Grundstück kostenlos zur Verfügung und am 21. Februar 1932 wurde die Schanze auf den Namen des skisportbegeisterten Gönners eingeweiht. Die Schanze mit ihrem hölzernem Anlaufturm wurde bis 1940 genutzt und nach dem Krieg wurde die Schanze ab 1948 wieder hergerichtet. Es wurden Kreismeisterschaften und kreisoffene Nachtspringen durchgeführt und mit 34 m Bestweite durch den Pobershauer Günter Oettel war die Weitengrenze der Schanze erreicht. Das Springertalent Oettel wurde später zum SC Traktor Oberwiesenthal delegiert und belegte 1960 bei den DDR-Meisterschaften Platz drei.
Für den beantragten Schanzenneubau am Wildsberg erfolgte 1952 der Spatenstich. Durch den unermüdlichen und freiwilligen Einsatz von 240 Helfern konnte am 30. Januar 1955 die “Friedrich-Ludwig-Jahn-Schanze” vor 5000 Zuschauern eingeweiht werden! Ergänzend wurde die Schanze dann mit Scheinwerfer und einer Beschallungsanlage erweitert. 1970 musste die Holzkonstruktion repariert werden, aber danach gab es Wettkämpfe nur noch bis 1973. Drei Jahre später wurde die Schanze abgebaut und das Material zum Bau der Skihütte genutzt.
Die kleinere Johannes-Böttcher-Schanze war schon Ende der 60er Jahre verschlissen, aber auch ohne Anlaufturm gab es bis in die 80er Jahre noch diverse Veteranenspringen.

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2)   Frank Häuer   schrieb am 13.01.2013 um 18:55:

Zum Zeitungsartikel in der Foto-Galerie möchte ich verständnishalber hinzufügen , daß die Eröffnung der Johannes-Böttcher-Schanze zweimal verschoben werden mußte ,da am geplanten Einweihungstag noch kein Schnee lag. Erst 14 Tage später war es möglich und dies auch nur durch den Einsatz von vier engagierten Mitgliedern des Vereins , die bei Minusgraden die Schanze mit der Feuerwehrspritze berieselten ( eine Art Schneekanone )und zusätzlich mit einem Lastschlitten Schnee herangeschafften.
An dieser Stelle nochmals Dank an Sportfreund G.Leibiger ,der mir Einblick in die Chronik des Skivereins gewährte.

1)   Biedermann, Matthias   schrieb am 03.12.2012 um 21:15:

Da wird mir warm um´s Herz, wenn ich diese Bilder sehe. Die große Schanze war meine erste "richtige" Schanze. Heimlich sind wir hin geschlichen und haben den Schlagbaum am Schanzentisch hoch geklappt und haben es probiert. Zuerst nur mit halben halben Anlauf. Aber schon im zweiten Versuch ging es aus der ersten Luke über den Tisch.
Das war Mut und Leichtsinn gleichermaßen. Beide Sprünge wurden gestanden. Später dann ging es offiziell und wohl organisiert über diese und andere Schanzen im Kreis Marienberg. Neuhausen, Wünschendorf u.a..

Leider habe ich heute keine Unterlagen oder Urkunden (ein paar vordere Plätze waren ja dabei) mehr. Das ist schade aber vielleicht liest das jemand und kann einen Hinweis geben, wo diese vielleicht noch einzusehen sein könnten.
Wäre eine späte Freude.
Auf jeden Fall Dank an den "Einstellern" der Bilder.

Matthias Biedermann
Berlin
0171 56 45 229

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