Aktuelle Neuigkeiten:

Das 38. Forum Nordicum in Klingenthal (Deutschland) - Alles Wissenswerte für den Olympia-Winter

Neue Sommerschanzen in Ironwood und Red Wing sollen bis 2019 gebaut werden

Das 38. Forum Nordicum in Klingenthal (Deutschland) - Ein Rückblick

FIS-Schanzen-Komitee passt Regel an: Höhere Sicherheit beeinflusst Schanzengrößen

Pragelato: Ende der Olympiaschanzen von 2006 naht

mehr



Letzte Updates:

21.01.2018

AUT-SMühlbach am Hochkönig

AUT-TBreitenwang

AUT-TBreitenwang

20.01.2018

AUT-TAbsam

AUT-VDornbirn

AUT-KFeldkirchen

17.01.2018

GER-SNBreitenbrunn   NEW!

14.01.2018

SWEHindås

NOR-18Rognan

SWEKoskullskulle

SWESundsvall   NEW!

GER-BYRuhpolding

SWEGällivare

GER-STWernigerode

07.01.2018

SWEKvissleby

mehr




Werbung:





Partner:


Peter Riedel Sports Technology


SkokiPolska.pl


Skispringen-Community Forum

GERGER-SNFrauenstein

Daten | Geschichte | Karte | Kommentare

.

Johannes-Neuber-Schanze:

K-Punkt: 40 m
Schanzenrekord: 47,0 m
Baujahr: 1924
Weitere Schanzen: nein
Status: abgerissen
Matten: nein
Verein: Frauensteiner SV

nach oben

Geschichte:

Die Johannes-Neuber-Schanze in der Silbermannstadt Frauenstein wurde 1924 eingeweiht und bis Mitte der 70er Jahre zum Skispringen genutzt.
Anfangs wurde sie Burgschanze oder auch Parkschanze genannt, weil sich das hölzerne und später verstellbare Anlaufgerüst mitten in der Burgruine befand. Die Anlaufspur führte durch die offene Burgmauer zum Schanzentisch, dem sich der 36 Grad steile Aufsprunghang in den angrenzenden Park anschloss. Diese Schanze baute der Einheimische Hans Neubert, der im 1920 gegründeten Frauensteiner Skiklub als Skilehrer tätig war. Als Saisonarbeiter in der Schweiz vom Skispringen inspiriert, baute er die Schanze in seinem Heimatort.
Hans Neuber hatte den 1. Weltkrieg verletzt überstanden und galt als Naturmensch mit technischen, aber auch künstlerischen Fähigkeiten, wie z.B. der Malerei. Als zurückgezogener Eigenbrötler verstarb der Schanzenbauer 1968 in der Silbermannstadt und hinterlies die von ihm in eigener Handarbeit errichteten Schanzen in Burkersdorf (Turmbergschanze), Nassau (Grünschönbergschanzen) und Röthenbach (Borbergschanzen). Diese baute er ohne Konstruktionsunterlagen nach eigenem Ermessen uneigennützig mit den eigenen Händen, Harke, Spaten und Schaufel! Natürlich ist er auch selbst darauf gesprungen, aber ein herausragender Springer war er nicht.
Zu DDR-Zeiten wurde die Schanze auf Beschluss des Stadtrates offiziell nach ihm benannt und der Sprungbetrieb dauerte bis Mitte der 70er Jahre. Die offene Burgmauer wurde dann 2002 im Rahmen von Renovierungsarbeiten der Burgruine verschlossen, so dass nur noch die Schneise im Park an die Schanze erinnert.

nach oben

Karte:

Werbung:


nach oben

Kommentare:

Kommentar hinzufügen:

Token:
Name:
Email:
Titel:
Eintrag:
fett | kursiv | unterstreichen | Link

nach oben



Social Bookmarks

Copyright © Skisprungschanzen-Archiv 2002-2016
www.skisprungschanzen.com