Aktuelle Neuigkeiten:

Brand zerstört Schanzen in Biberau-Biberschlag

Copper Peak: Finanzierung der Renovierung endlich gesichert

200 Schanzenanlagen in den USA

Das Skisprungschanzen-Archiv erreicht 3000 Schanzenanlagen!

Neue Nachwuchsschanzen entstehen in China

mehr


Sende uns deine Schanzen-Fotos und Informationen per Email!


Letzte Updates:

28.11.2022

FRA-MXonrupt-Longemer

27.11.2022

SLOSveti Vid

26.11.2022

SLORavne na Koroškem

25.11.2022

SLOVrh nad Laškim

24.11.2022

SLOCelje

23.11.2022

SLOZlato Polje

22.11.2022

SLOMoravče

AUT-SDorfgastein   NEW!

AUT-TBiberwier   NEW!

USA-MNBrainerd   NEW!

21.11.2022

NOR-50Oppdal   NEW!

FIN-LSPaimio

NOR-38Skien   NEW!

NOR-54Tana   NEW!

SLOMoravče

mehr



Werbung:




Partner:

Peter Riedel Sports Technology

SkokiPolska.pl

Skispringen-Community Forum


Werbung:



GERGER-SNFrauenstein

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Links | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

.

Johannes-Georg-Neuber-Schanze (Parkschanze):

K-Punkt: 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 48,0 m (Reiner Dietel DDR)
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Baujahr: 1923
Genutzt bis: 1971
Status: abgerissen
Verein: Frauensteiner SV
Koordinaten: 50.8047663, 13.5387899 Google Maps OpenStreetMap

nach oben

Geschichte:

Die Johannes-Neuber-Schanze in der Silbermannstadt Frauenstein wurde 1924 eingeweiht und bis Anfang der 70er Jahre zum Skispringen genutzt.
Anfangs wurde sie Burgschanze oder auch Parkschanze genannt, weil sich das hölzerne und später verstellbare Anlaufgerüst mitten in der Burgruine befand. Die Anlaufspur führte durch die offene Burgmauer zum Schanzentisch, dem sich der 36 Grad steile Aufsprunghang in den angrenzenden Park anschloss. Diese Schanze baute der Einheimische Johannes Georg (Hans) Neuber, der im 1920 gegründeten Frauensteiner Skiklub als Skilehrer tätig war. Als Saisonarbeiter in der Schweiz vom Skispringen inspiriert, baute er die Schanze in seinem Heimatort.
Hans Neuber hatte den 1. Weltkrieg verletzt überstanden und galt als Naturmensch mit technischen, aber auch künstlerischen Fähigkeiten, wie z.B. der Malerei. Als zurückgezogener Eigenbrötler verstarb der Schanzenbauer 1968 in der Silbermannstadt und hinterlies die von ihm in eigener Handarbeit errichteten Schanzen in Burkersdorf (Turmbergschanze), Nassau (Grünschönbergschanzen) und Röthenbach (Borbergschanzen). Diese baute er ohne Konstruktionsunterlagen nach eigenem Ermessen uneigennützig mit den eigenen Händen, Harke, Spaten und Schaufel! Natürlich ist er auch selbst darauf gesprungen, aber ein herausragender Springer war er nicht.
Zu DDR-Zeiten wurde die Schanze auf Beschluss des Stadtrates offiziell nach ihm benannt und der Sprungbetrieb dauerte bis Anfang der 70er Jahre. Der letze Wettkampf fand am 21.03.1971 statt - Sieger war Sportfreund Müller aus Altenberg. Die offene Burgmauer wurde dann 2002 im Rahmen von Renovierungsarbeiten der Burgruine verschlossen, so dass nur noch die Schneise im Park an die Schanze erinnert.

nach oben

Links:

nach oben

Karte:

nach oben

Foto-Galerie:


Werbung:


nach oben

Kommentare:

Kommentar hinzufügen:

Token:
Name:
Email:
Titel:
Eintrag:
fett | kursiv | unterstreichen | Link

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

nach oben



Social Bookmarks

Copyright © Skisprungschanzen-Archiv 2002-2022
www.skisprungschanzen.com