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GERGER-BYReit im Winkl

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Franz-Haslberger-Schanze:

Schanzengröße: HS 93
K-Punkt: 90 m
Rekord: 101,0 m (Thomas Thurnbichler AUT, 26.02.2003)
Tischneigung: 11°
Aufsprungneigung: 35,5°
Baujahr: 1923
Umbauten: 1937, 1947, 1966, 1990
Matten: nein

Steinbachschanzen:

K-Punkt: 57 m
Sommerrekord: 64,0 m (Jure Bogataj SLO, 29.07.1998)
Baujahr: 1982
K-Punkt: 30 m
Sommerrekord: 35,5 m (Dustin Allerstdorfer AUT, 25.09.2007)
35,5 m (Stefan Sölkner AUT, 25.09.2007)
Baujahr: 1974
Umbauten: 1992
K-Punkt: 18 m
Sommerrekord: 23,0 m (Florian Vonderthann GER, 25.03.2000)
Baujahr: 1969
Umbauten: 1992
Zuschauerkapazität: 17.000
Baujahr: 1923
Weitere Schanzen: nein
Status: in Betrieb
Matten: ja
Verein: WSV Reit im Winkl

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Geschichte:

Im Jahre 1921 wurde der "Wintersportverein Reit im Winkl e.V.“ gegründet. Die Skibegeisterung kannte keine Grenzen und so wurden mit der Zeit auch Wett­kämpfe im Langlauf, Skispringen und im Abfahrtslauf eingeführt. Der Architekt Bruno Biehler sprang 1922 die für damalige Verhältnisse gute Weite von 15 m über einen Misthaufen. In den Jahren 1923/24 wurde durch Biehler die erste Steinbach-Schanze, die Vorgängerin der heutigen Franz-Haslberger-Schanze, gebaut und lies Weiten bis 45 Meter zu. Da­mit war der Grundstein zum wettkampfmäßigen Skilauf in Reit im Winkl gelegt.
In den 30er Jahren kam dann die große Zeit des Skispringers Franz Haslberger. Er gehörte der Deutschen Nationalmannschaft an, war Olympiateilnehmer und erreichte als erster Reit im Winkler den Titel eines Deutschen Meisters im Skispringen. Er war damals der einzige Mitteleuropäer, der den Skandinaviern mit einem 4. Rang am Holmenkollen ebenbürtig war. Außerdem wurde 1937 die Steinbach-Schanze auf 60 Meter vergrößert und 1939 Franz Haslberger gewidmet.
Als große Herausforderung und Bewährungsprobe galt die Durchführung der Deutschen nordischen Skimeisterschaften im Jahre 1950. Diese Meisterschaft wurde von 17.000 Zuschauern besucht und die Presse schrieb von "Glückhaften Tagen in Reit im Winkl". Dafür wurde die schon 1947 in mühevoller Arbeit wieder aufgebaut K65-Schanze, durch einen neuen Kampfrichterturm und eine 3.000 Zuschauer fassende Stahlrohrtribüne ergänzt.
Eine Jugendschanze mit Flutlichtanlage wurde als Ergänzung 1951 am Schwimmbad erbaut. Der Holzanlauf der Haslbergerschanze wurde 1957 durch eine Stahlkonstruktion ersetzt.
1966 veranstaltete man das internationale Springen um den "Deutschland-Schild" und für die kurzfristig aus Willingen verlegte DM wurde die Haslberger-Schanze für 165.000 DM auf K68 erweitert. In der folgenden Zeit wurden zahlreiche internationale nordische Skiwettkämpfe in Reit im Winkl veranstaltet und 1972 wieder eine DM kurzfristig organisiert. Im Sommer wurde die 1969 erbaute Mattenschanze, sowie die 1974 hinzugekommene Schülerschanze K28 stark frequentiert. 1982 wurde die K57 Steinbach-Mattenschanze ergänzt und mit einem internationalen Wettkampf eröffnet.
Die internationalen Wettkämpfe wurden zu bedeutenden Weltcup-Veranstaltungen ausgebaut. So fanden bisher über 40 Weltcup-Veranstaltungen im Langlauf sowie in der Nordischen Kombination statt.
Die traditionsreiche "Franz Haslberger Schanze" wurde zu einer klassischen K90-Normalschanze ausgebaut und die "Nordischen Junioren-Skiweltmeisterschaften“ konnten Anfang März 1991 - wegen eines ungewöhnlichen Schneemangels - nur mit größtem Einsatz der Helfer durchgezogen werden. Dafür wurde die noch nicht fertige Schanze als zwischenzeitliche K86 homologiert und letztendlich erst 1995 komplett fertig gestellt. 1992 wurden die beiden kleinen Mattenschanzen modernisiert. Seit 1993 gibt es auch den „Löwenbräu Cup“ als Top-Adresse im Skispringen. Bis 2004 kamen die weltbesten nordischen Skisportler zum heutigen "Warsteiner Grand Prix von Deutschland" nach Reit im Winkl.
Skispringer Thomas Klauser aus Reit im Winkl verfehlte nur knapp als Vierter 1988 in Calgary eine Medaille, er wurde aber mehrmals Deutscher Meister!

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1)   Marvin   schrieb am 14.09.2011 um 13:56:

Laut Angaben ist die K90 eine Sommerschanze!
Ansonsten ist es eine Super Webseite!!!

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