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Geltow
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| K-Punkt: | 30 m |
| Rekord: | 29,0 m (Karl Lorenz ) |
| Turmhöhe: | 11 m |
| Baujahr: | 1958 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Matten: | nein |
| Verein: | SG Geltow |
Mitte der 50er Jahre gründeten interessierte Wintersportler aus Geltow und dem benachbarten Caputh die Sektion Skisport der SG Geltow um gemeinsam diesen Sport auszuüben.
In beiden Orten, übrigens unmittelbar vor den Toren von Potsdam gelegen, lebten damals auch umgesiedelte Sudetendeutsche aus dem Riesengebirge. Von ihnen kam dazu die ausgefallene Idee des Baues einer Sprungschanze, welche dann 1958 verwirklicht wurde. Die Schanze lag am Westhang des Schäfereiberges und hatte einen 11 Meter hohen hölzernen Anlaufturm. Der Gesamthöhenunterschied betrug 45 Meter. Die nun in den folgenden Wintern ausgetragenen Wettkämpfe lösten in der Umgebung eine große Begeisterung aus, denn der Großteil der vielen Zuschauer hatte damals noch nie einen Sprunglauf live erlebt. Rekordhalter auf der 30-Meter-Schanze war Karl Lorenz aus Kleinmachnow mit 29,0 Metern.
Leider fand das letzte Skispringen 1970 statt, denn danach konnte die Schanze aus finanziellen Gründen nicht erhalten werden und schlechte Winter taten ihr übriges dazu.
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