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Bergisel

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Wettbewerbe | Kontakt | Ort | Links | Karte | Foto-Galerie | Artikel | Kommentare

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Bergisel-Schanze:

Schanzengröße: HS 130
K-Punkt: 120 m
Männer Weitester Sprung: 121,0 m (Martin Schmitt GER, 03.01.1999, WC)
Männer Winter Schanzenrekord: 138,0 m (Michael Hayböck AUT, 04.01.2015, WC)
Männer Sommer Schanzenrekord: 136,0 m (Adam Małysz POL, 11.09.2004, SGP)
Gesamthöhe: 130 m
Turmhöhe: 50 m
Anlauflänge: 90,7 m
Anlaufneigung: 35°
Tischlänge: 6,5 m
Tischneigung: 10,75°
Tischhöhe: 3,08 m
Geschwindigkeit: 92,88 km/h
Aufsprungneigung: 34,5°
Schanzenzertifikat: Schanzenzertifikat
Zuschauerkapazität: 22.500
Baujahr: 1927
Umbauten: 1933, 1949, 1963, 1975, 2001
Weitere Schanzen: nein
Status: in Betrieb
Matten: ja
Verein: SV Innsbruck-Bergisel, SC Bergisel

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Geschichte:

Das Bergisel-Skistadion in Innsbruck ist durch seine besondere Ausgestaltung und die unzähligen Skiwettkämpfe berühmt geworden. Die beeindruckende stadtnahe Lage vermittelte dem Besucher einen ausgezeichneten Panoramablick in die Gebirgswelt und über die Stadt.
Die Skisprungschanze hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Schon 1906 wurde der "Ski-Club Innsbruck" gegründet, dessen Mitglieder auf verschiedenen Schneeschanzen in der Umgebung von Innsbruck den Skisprung-Sport ausübten. 1908 baute der SCI eine feste Schanzenanlage am "Husslhof". Bereits dort fanden internationale Wettkämpfe statt.
1927 wurde die erste Schanze am Bergisel ihrer Bestimmung übergeben. Dabei sprang der Gasteiner Heinrich Mayerl 47,5 Meter. Für die Durchführung der Ski-Weltmeisterschaften 1933 wurde die Bergisel-Schanze völlig neu konstruiert. Der Norweger Birger Ruud stellte dabei einen Schanzenrekord von 74 Metern auf, nachdem der Schweizer Marcel Reymond sich den Weltmeistertitel gesichert hatte.
Anlässlich eines Fussball-Jugendturniers im Jahr 1941 besuchten die Mannschaften vom SV Villingen und des SV Innsbruck die baufällige Sprunganlage am Bergisel. Dabei ist der Anlaufturm zusammengebrochen und es waren 4 Tote und mehrere Verletzte zu beklagen. Daraufhin wurde die Anlage total abgerissen.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Schanze nach den ursprünglichen Plänen neu errichtet und 1949 der Bestimmung übergeben. Seit der Gründung 1953 gehört das Bergisel-Springen zur Deutsch-Österreichischen Springer- bzw. Vierschanzentournee.
Sowohl bei der Durchführung der Olympischen Winterspiele 1964 als auch 1976 wurde die Schanze jeweils den neuesten Bestimmungen und Anforderungen angepasst und vergrößert sowie durch Zuschauer- und Organisations-Einrichtungen ergänzt. In Zusammenarbeit mit Seefeld wurden 1985 die Großschanzen-Wettbewerbe der Nordischen Skiweltmeisterschaft auf der Großschanze am Bergisel durchgeführt.
Zum 50. Jubiläum der Int. Vierschanzentournee 2002 sollte das berühmte Bergisel-Skistadion ein völlig neues Gesicht erhalten. Mit einem Gesamtaufwand von ca. 12 Millionen Euro wurde die Bergisel-Schanze vollkommen modernisiert. Auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Innsbruck wurde 1999 ein internationales Gutachter-Verfahren ausgeschrieben, zu dem sechs prominente in- und ausländische Architekten eingeladen wurden. Die fachkundige Jury wählte aus den vorgelegten Projekten einstimmig den Vorschlag des Londoner Architekturbüros Zaha Hadid aus. Neben dem futuristisch gestalteten Anlaufturm und einer Angleichung des Aufsprungprofils auf K120 wurde in mehreren Bauabschnitten eine Aufstiegshilfe, eine Flutlichtanlage und eine Mattenauflage errichtet.
Seither wurden auch einige Sommer Grand Prix-Springen am Bergisel ausgetragen, ebenso wie die Unversiade 2005 und die allerersten Olympischen Winterspiele der Jugend 2012, deren Skisprung-Veranstaltungen in Seefeld statt fanden. Im Dezember 2012 wurde ein neues Kühlsystem in den Anlauf integriert, um den neuesten Standards und Anforderungen der FIS gerecht zu werden.

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8)   Weix   schrieb am 25.05.2018 um 10:37:

Antworten auf Fragen

Hier sind Antworten auf unten gestellte Fragen.

ad 3) und 7)
Im Bergiselstadion darf keine Flutlichtanlage errichtet werden, nicht weil es die Verantwortlichen nicht möchten, sondern weil sich die Anrainer entgegenstellen.

ad 6)
Die zugelassene Zuschauerzahl wurde nach dem Unglück beim "Air and Style" am 4.12.1999, bei dem nach einer Massenpanik 5 Tote und 4 schwer Verletzte gegeben hat, drastisch reduziert. In folge dessen wurden auch viele Zuschauerplätze rechts und links vom Aufsprunghügel zurück gebaut.
siehe auch http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/4-12-1999-Panik-am-Bergisel;art4,434544

7)   Anthony Barthorpe   schrieb am 15.12.2017 um 19:32:

The 2017 4 hills competition at Innsbruck was spoiled by the lack of floodlighting, making it impossible to extend the competition beyond sunset, leading to the cancellation of the second round. It is an irony that that the ski jump is an architectural masterpiece, but is severely limited by the lack of floodlighting. I think this is a great pity, because from a TV exposure point of view, the ability to hold evening events would greatly enhance the standing of this famous ski jumping facility.

6)   Chris   schrieb am 22.08.2017 um 20:00:

zuseherzahl

warum ist die zugelassene zuseherzahl so drastisch gesunken? bei olympia 76 waren noch knapp 60.000 im bergiselstadion, oder?

5)   Marco   schrieb am 04.01.2017 um 18:35:

Der Schanzenrekord hält im Winter nicht Stefan Kraft (AUT), sondern sein Landsmann Michael Hayböck, aufgestellt am 04.01.2015 mit 138,0 m. Quelle: http://medias2.fis-ski.com/pdf/2017/JP/3865/2017JP3865RL.pdf (in der Datei rechts WC Hill Record)

4)   igorak   schrieb am 29.04.2015 um 15:16:

Klubowa skocznia Gregora Schlierenzauera, Andreasa Koflera, Manuela Fettnera, Manuela Poppingera i Mario Innauera.

3)   Jörg Taubel   schrieb am 17.01.2015 um 23:50:

Flutlichtanlage ???

Ich bin ein wirklich begeisterter Fan vom Skispringen, verfolge jeden Weltcup im Fernsehen, aber dass, was ich beim 3. Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck am Bergisel im Kommentar von Dirk Thiele auf Eurosport erfuhr, macht mich ernsthaft sehr nachdenklich !
Er berichtete, dass das Springen auf jeden Fall vor Einbruch der Dunkelheit beendet sein muss, da die Schanze in Innsbruck keine Flutlichtanlage zur Verfügung hat !
Aber... Weltcupaustragungsorte wie Willingen z.B. erhielten von der FIS die Auflage, eine feste Flutlichtanlage zu installieren. Wenn nicht, wird der Weltcup für Willingen gestrichen !
Und nur, weil in Innsbruck ein Springen der Vierschanzentournee ausgetragen wird braucht der Veranstalter einfach keine Flutlichtanlage zu installieren ? Warum nicht gleiches Recht für alle ?
Ich persönlich empfinde dies als sehr unfair von der FIS, denn die Vierschanzetournee zählt offiziell zum Weltcup, genau so wie auch all die anderen Austragungsorte auf der Welt. Und die MÜSSEN sich an die Auflagen der FIS halten und Innsbruck sollte das auch ! Dafür habe ich einfach kein Verständnis, tut mir leid. Jeder Austragungsort MUSS die Richtlinien der FIS erfüllen. AUCH am Bergisel. So einfach ist das !
Fairness wird so groß geschrieben im Sport. Und das bitte soll Fairness sein ?

2)   Simon   schrieb am 04.01.2015 um 18:21:

Schanzenrekord

Müsste der Schanzenrekord nicht die 137m von Stefan Kraft sein? Hayböck ist doch gestürtzt (in den Schnee gegriffen...)???

1)   Jens   schrieb am 04.01.2015 um 18:13:

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