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Bergisel

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Wettbewerbe | Kontakt | Ort | Links | Karte | Foto-Galerie | Videos | Artikel | Kommentare

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Bergisel-Schanze:

Schanzengröße: HS 128
K-Punkt: 120 m
Männer Weitester Sprung: 144,0 m (Jan Hörl AUT, 18.11.2019)
Männer Winter Schanzenrekord: 138,0 m (Michael Hayböck AUT, 04.01.2015, WC)
Männer Sommer Schanzenrekord: 136,0 m (Adam Małysz POL, 11.09.2004, SGP)
Gesamthöhe: 130 m
Turmhöhe: 50 m
Anlauflänge: 90,7 m
Anlaufneigung: 35°
Tischlänge: 6,5 m
Tischneigung: 10,75°
Tischhöhe: 3,08 m
Geschwindigkeit: 92,88 km/h
Aufsprungneigung: 34,5°
Schanzenzertifikat: Schanzenzertifikat
Matten: ja
Baujahr: 2001
K120 (2001-...)K110 (1984-2001)K106 (1974-1984)K90.5 (1962-1974)K80 (1948-1962)K70 (1932-1941)K60 (1927-1932)K50 (1926-1927)

Weitere Schanzen: nein
Matten: ja
Zuschauerkapazität: 22.500
Baujahr: 1927
Umbauten: 1928, 1932, 1948, 1962, 1975, 1984, 2001
Status: in Betrieb
Verein: SV Innsbruck-Bergisel, SC Bergisel
Koordinaten: 47.247486, 11.399764 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Das Bergisel-Skistadion in Innsbruck ist durch seine besondere Ausgestaltung und die unzähligen Skiwettkämpfe berühmt geworden. Die beeindruckende stadtnahe Lage vermittelte dem Besucher einen ausgezeichneten Panoramablick in die Gebirgswelt und über die Stadt.
Die Skisprungschanze hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Schon 1906 wurde der "Ski-Club Innsbruck" gegründet, dessen Mitglieder auf verschiedenen Schneeschanzen in der Umgebung von Innsbruck den Skisprung-Sport ausübten. 1908 baute der SCI eine feste Schanzenanlage am Husslhof. Dort fanden bereits internationale Wettkämpfe statt, doch nach dem 1. Weltkrieg musste die Schanze aufgrund der Erweiterung des Westbahnhofs aufgegeben werden.
Alsbald wurden Pläne zum Bau einer neuen Schanze am Berg Isel gefasst, die letztendlich erst 1925/26 umgesetzt werden konnten. Am 23. Januar 1927 konnte die von Ing. Jakob Albert geplante 50-Meter-Schanze endlich mit der Tiroler Skimeisterschaft vor 5000 Zuschauern eingeweiht werden. Dabei sprang der Gasteiner Heinrich Mayerl mit 47 Metern Schanzenrekord. Schon im Herbst 1927 wurde die Schanze für 9600 Schilling vergrößert. Nach den Vorgaben von Ing. Albert wurde ein 7 Meter hohes und 45 m langes hölzernes Anlaufgerüst errichtet und Erdarbeiten im Aufsprunghang durchgeführt, um Sprünge auf 70 Meter zu ermöglichen. Bei der Neueröffnung im Januar 1928 gelang Martin Neuner aus Partenkirchen zunächst eine Bestweite von 53 Metern. Damals gab es auch noch eine Jugendschanze am Bergisel. Beim Dreiländer-Springen 1928 siegte Olympiasieger Alf Andersen vor 8000 Zuschauern mit Schanzenrekord von 62 m - Walter Glaß stürzte bei 65 m.
Für die Durchführung der FIS-Rennen (Ski-Weltmeisterschaften) 1933 wurde die Berg-Isel-Schanze 1932 wieder von Ing. Albert umgebaut und auch die Infrastruktur mit Wegen, Tribünen und Hütten verbessert. Der Norweger Sigmund Ruud stellte dabei einen Schanzenrekord von 75 Metern auf und sein Bruder Birger stürzte sogar bei 82 m. Den Weltmeistertitel sicherte sich der Schweizer Marcel Reymond vor 20.000 Zuschauern. Bis in den 2. Weltkrieg fanden am Bergisel meist mehrere hochkarätige Wettkämpfe pro Saison statt, wie die Julius-Moro-Gedächtnisspringen, Neujahrsspringen und internationale FIS-Wettkämpfe.
Anlässlich eines Fussball-Jugendturniers im Jahr 1941 besuchten die Mannschaften vom SV Villingen und des SV Innsbruck die baufällige Sprunganlage am Bergisel. Dabei brach der Anlaufturm völlig zusammen und es waren 4 Tote und mehrere Verletzte zu beklagen. Daraufhin wurde die Anlage komplett abgerissen.
Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Schanze 1947/48 als modernste Schanze Österreichs mit einem Kritischen Punkt von 80 Metern neu errichtet und 1949 der Bestimmung übergeben. Seit der Gründung 1953 gehört das Bergisel-Springen zur Deutsch-Österreichischen Springer- bzw. Vierschanzentournee.
Für die Olympischen Winterspiele 1964 wurde die Schanze den neuesten Bestimmungen und Anforderungen angepasst und vergrößert, sowie durch Zuschauer- und Organisations-Einrichtungen ergänzt (55.000 Plätze). Heini Klopfer entwarf das K90,5-Profil. Die Bauarbeiten fanden begannen im November 1960 und schon das Tourneesprinen im Dezember 1962 fand auf der modernisierten Schanze statt. Weitere Modernisierungmaßnahmen als K95 fanden vor den Winterspielen 1976, von Juni bis Dezember 1974, für fast 20 Millionen Schilling statt. In Zusammenarbeit mit Seefeld wurden 1985 die Großschanzen-Wettbewerbe der Nordischen Skiweltmeisterschaft auf der Großschanze am Bergisel durchgeführt.
Zum 50. Jubiläum der Int. Vierschanzentournee 2002 sollte das berühmte Bergisel-Skistadion ein völlig neues Gesicht erhalten. Mit einem Gesamtaufwand von ca. 12 Millionen Euro wurde die Bergisel-Schanze vollkommen modernisiert. Auf ausdrücklichen Wunsch der Stadt Innsbruck wurde 1999 ein internationales Gutachter-Verfahren ausgeschrieben, zu dem sechs prominente in- und ausländische Architekten eingeladen wurden. Die fachkundige Jury wählte aus den vorgelegten Projekten einstimmig den Vorschlag des Londoner Architekturbüros Zaha Hadid aus. Neben dem futuristisch gestalteten Anlaufturm und einer Angleichung des Aufsprungprofils auf K120 wurde in mehreren Bauabschnitten eine Aufstiegshilfe, eine Flutlichtanlage und eine Mattenauflage errichtet.
Seither wurden auch einige Sommer Grand Prix-Springen am Bergisel ausgetragen, ebenso wie die Unversiade 2005 und die allerersten Olympischen Winterspiele der Jugend 2012, deren Skisprung-Veranstaltungen in Seefeld statt fanden. Im Dezember 2012 wurde ein neues Kühlsystem in den Anlauf integriert, um den neuesten Standards und Anforderungen der FIS gerecht zu werden.

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9)   Eugene   schrieb am 03.01.2021 um 11:53:

New HS

HS128 right now. Please, check this information.

8)   Weix   schrieb am 25.05.2018 um 10:37:

Antworten auf Fragen

Hier sind Antworten auf unten gestellte Fragen.

ad 3) und 7)
Im Bergiselstadion darf keine Flutlichtanlage errichtet werden, nicht weil es die Verantwortlichen nicht möchten, sondern weil sich die Anrainer entgegenstellen.

ad 6)
Die zugelassene Zuschauerzahl wurde nach dem Unglück beim "Air and Style" am 4.12.1999, bei dem nach einer Massenpanik 5 Tote und 4 schwer Verletzte gegeben hat, drastisch reduziert. In folge dessen wurden auch viele Zuschauerplätze rechts und links vom Aufsprunghügel zurück gebaut.
siehe auch http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/4-12-1999-Panik-am-Bergisel;art4,434544

7)   Anthony Barthorpe   schrieb am 15.12.2017 um 19:32:

The 2017 4 hills competition at Innsbruck was spoiled by the lack of floodlighting, making it impossible to extend the competition beyond sunset, leading to the cancellation of the second round. It is an irony that that the ski jump is an architectural masterpiece, but is severely limited by the lack of floodlighting. I think this is a great pity, because from a TV exposure point of view, the ability to hold evening events would greatly enhance the standing of this famous ski jumping facility.

6)   Chris   schrieb am 22.08.2017 um 20:00:

zuseherzahl

warum ist die zugelassene zuseherzahl so drastisch gesunken? bei olympia 76 waren noch knapp 60.000 im bergiselstadion, oder?

5)   Marco   schrieb am 04.01.2017 um 18:35:

Der Schanzenrekord hält im Winter nicht Stefan Kraft (AUT), sondern sein Landsmann Michael Hayböck, aufgestellt am 04.01.2015 mit 138,0 m. Quelle: http://medias2.fis-ski.com/pdf/2017/JP/3865/2017JP3865RL.pdf (in der Datei rechts WC Hill Record)

4)   igorak   schrieb am 29.04.2015 um 15:16:

Klubowa skocznia Gregora Schlierenzauera, Andreasa Koflera, Manuela Fettnera, Manuela Poppingera i Mario Innauera.

3)   Jörg Taubel   schrieb am 17.01.2015 um 23:50:

Flutlichtanlage ???

Ich bin ein wirklich begeisterter Fan vom Skispringen, verfolge jeden Weltcup im Fernsehen, aber dass, was ich beim 3. Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck am Bergisel im Kommentar von Dirk Thiele auf Eurosport erfuhr, macht mich ernsthaft sehr nachdenklich !
Er berichtete, dass das Springen auf jeden Fall vor Einbruch der Dunkelheit beendet sein muss, da die Schanze in Innsbruck keine Flutlichtanlage zur Verfügung hat !
Aber... Weltcupaustragungsorte wie Willingen z.B. erhielten von der FIS die Auflage, eine feste Flutlichtanlage zu installieren. Wenn nicht, wird der Weltcup für Willingen gestrichen !
Und nur, weil in Innsbruck ein Springen der Vierschanzentournee ausgetragen wird braucht der Veranstalter einfach keine Flutlichtanlage zu installieren ? Warum nicht gleiches Recht für alle ?
Ich persönlich empfinde dies als sehr unfair von der FIS, denn die Vierschanzetournee zählt offiziell zum Weltcup, genau so wie auch all die anderen Austragungsorte auf der Welt. Und die MÜSSEN sich an die Auflagen der FIS halten und Innsbruck sollte das auch ! Dafür habe ich einfach kein Verständnis, tut mir leid. Jeder Austragungsort MUSS die Richtlinien der FIS erfüllen. AUCH am Bergisel. So einfach ist das !
Fairness wird so groß geschrieben im Sport. Und das bitte soll Fairness sein ?

2)   Simon   schrieb am 04.01.2015 um 18:21:

Schanzenrekord

Müsste der Schanzenrekord nicht die 137m von Stefan Kraft sein? Hayböck ist doch gestürtzt (in den Schnee gegriffen...)???

1)   Jens   schrieb am 04.01.2015 um 18:13:

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