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Waterville
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| K-Punkt: | 32 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1950 |
| Umbauten: | 1964 |
| Genutzt bis: | 1979 |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 44.580683, -69.654743 ✔
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Die Skisprungschanze in Waterville (Maine), gelegen auf dem Gelände des ehemaligen Colby Ski Area, stellt ein wichtiges Kapitel in der Geschichte des Hochschul- und Breitenskisports in Neuengland dar. Ihre Ursprünge reichen in die 1930er Jahre zurück, als im nördlichen Teil der Stadt – in einem Gebiet, das als Mountain Farm oder Dunham’s Mountain bekannt war – eine der ersten Skianlagen des Landes mit einem Seillift (Rope Tow) errichtet wurde. Bereits im Winter 1937/38 nahm dort ein 1.700 Fuß langer Seillift sowie eine Rodelbahn den Betrieb auf. Das Gelände diente nicht nur den Studenten des Colby College, sondern auch der örtlichen Bevölkerung; dort wurden unter anderem Winterkarnevale veranstaltet, die über mehrere Jahre hinweg ein fester Bestandteil des akademischen Lebens waren. Während des Zweiten Weltkriegs wurden diese Aktivitäten ausgesetzt, doch nach 1945 wieder aufgenommen.
Die Sprungschanze als konkrete Sportanlage wurde erst in der Saison 1950/51 gebaut und im Jahr 1964 umgestaltet, als die alte Holzkonstruktion durch eine neue Erdschanze mit einem K-Punkt von 32 Metern ersetzt wurde. Dies war Teil einer größeren Initiative zur Erweiterung des Colby Ski Area, das am 10. Januar 1964 offiziell eröffnet wurde. Ermöglicht wurde das Projekt unter anderem durch eine Spende von Mildred Vigue, die einen Teil des Geländes zu Ehren ihres Bruders – eines Colby-Absolventen von 1920 – überließ. Der Komplex verfügte über einen T-Bar-Lift, einen Anfängerlift (Rope Tow), eine künstliche Beschneiungsanlage und Beleuchtung für Nachtskifahren.
Obwohl die neue Schanze den damaligen Standards entsprach und hauptsächlich für Trainings und regionale Hochschulwettbewerbe genutzt wurde, endete ihre Nutzung relativ bald. Bereits 1979 gab das Colby College die Schließung der gesamten Anlage bekannt – Grund waren die steigenden Betriebskosten für die Infrastruktur, einschließlich der Lifte und der Beschneiungsanlage. Ab diesem Zeitpunkt wurde die Schanze nicht mehr sportlich genutzt, und das Gelände verwilderte allmählich.
Ein neues Kapitel der Ortsgeschichte begann 2007, als die lokale Gemeinschaft ein Projekt zur Wiederbelebung des ehemaligen Skigebiets als Quarry Road Trails – ein ganzjähriges Freizeitzentrum – initiierte. Die Stadt Waterville kaufte damals 100 Acre (rund 40 Hektar) des Geländes vom College zurück. Um 2012 unterstützte die Harold Alfond Foundation das Projekt mit einer Förderung von 285.000 US-Dollar, wodurch die Langlaufloipen erweitert und eine neue Beschneiungsanlage installiert werden konnten. In den folgenden Jahren, darunter 2021, wurde mit Unterstützung der Friends of Quarry Road und der Bill-und-Joan-Alfond-Stiftung ein neuer mobiler Seillift auf dem Hang installiert – teils auf dem Gelände der ehemaligen Sprungschanze.
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