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Portland
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| K-Punkt: | ca. 20 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1924 |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 43.645975, -70.276361
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Im Jahr 1924 wurde in Portland im US-Bundesstaat Maine eine provisorische Skisprungschanze errichtet, die für den Winterkarneval („Winter Carnival“) gebaut wurde. Die Anlage entstand im Western Promenade Park – einem der ältesten städtischen Erholungsgebiete der Stadt – mit Blick auf das Tal des Fore River.
Für die Planung und den Bau der Schanze war der norwegische Einwanderer und Wintersportliebhaber Birger Olsen verantwortlich. Die Holzkonstruktion, die an die klassischen frühen amerikanischen Sprungturmkonstruktionen erinnerte, ermöglichte Sprünge von mehreren Dutzend Metern. Die Veranstaltung zog große Menschenmengen an – laut zeitgenössischen Presseberichten nahmen über 5.000 Zuschauer an den Wettkämpfen teil, was eines der größten Wintersportereignisse jener Zeit in Maine darstellte.
Unter den Teilnehmern war auch die 16-jährige Margaret Towne aus Berlin, New Hampshire, die den sich damals entwickelnden weiblichen Zweig des Skispringens in Neuengland repräsentierte.
Die Schanze war eine einmalige Konstruktion und überstand die folgenden Wintersaisons nicht. Es gibt keine Hinweise auf einen Wiederaufbau oder auf eine Fortsetzung der Wettkämpfe in den darauffolgenden Jahren. Heute sind keine Überreste der Anlage mehr sichtbar, und der Western Promenade Park steht seit 1989 im National Register of Historic Places als Teil des städtischen Kulturerbes von Portland.
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