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Kents Hill
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| K-Punkt: | ca. 30 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1930er |
| Genutzt bis: | 1960's |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 44.407296, -69.995383 ✔
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Auf dem Gelände der renommierten Kent’s Hill School befand sich einst eine schulische Skisprungschanze, die von den 1930er- bis in die 1960er-Jahre in Betrieb war. Diese Anlage war Teil eines umfassenden Wintersportprogramms, das auch alpines und nordisches Skifahren umfasste. Die Schanze lag am Südhang des Schoolhouse Hill – in direkter Nachbarschaft zum Schulcampus.
Der Bau begann vermutlich in den 1930er-Jahren, als die Kent’s Hill School mit dem Ausbau ihrer Wintersportinfrastruktur begann. Mit Unterstützung des Trainers „Peg“ Goldthwait (in Verbindung mit dem Dartmouth College) rodeten die Schüler eigenhändig den Hang und errichteten eine etwa 70 Fuß (≈ 21 m) hohe Holzkonstruktion. Es handelte sich zunächst um eine kleine Trestle-Schanze – eine auf Holzstützen basierende Bauweise, wie sie für schulische Schanzen jener Zeit typisch war. In der Umgebung des Campus fanden Skiveranstaltungen und Vorführungen statt, darunter auch Skisprungwettbewerbe für Eltern und Gäste.
Die größte Entwicklungsphase erlebte die Schanze nach dem Zweiten Weltkrieg. In den 1940er- und 1950er-Jahren wurde die Infrastruktur ausgebaut – dies wird durch Schuljahrbücher, Presseartikel und Alumni-Berichte bestätigt. Die Schanze war ein zentrales Element des jährlichen Winter Carnival, eines schulischen Winterfestes, bei dem das Skispringen zu den Hauptprogrammpunkten zählte. Die Schüler trainierten sowohl im Skispringen als auch im Langlauf und im alpinen Stil – ganz im Sinne eines umfassenden nordischen Skisports. Der Konstruktionspunkt der Schanze lag schätzungsweise bei K20–25, wobei keine genauen technischen Daten erhalten geblieben sind.
In den 1950er- und 1960er-Jahren wurde die Schanze durch einen Rope-Tow-Schlepplift ergänzt, der von Schülern und Lehrern gebaut und betrieben wurde. So konnte das Training regelmäßig direkt auf dem Campus stattfinden. Kent’s Hill war zu dieser Zeit eine der wenigen Schulen in Maine, die über eine derart vollständige Wintersportanlage verfügte.
In der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre begann das Interesse am Skispringen allmählich zu schwinden – wie auch an anderen Schulen in Neuengland wurden Slalom und Langlauf populärer. Die Schanze wurde schließlich zwischen dem Ende der 1960er- und dem Beginn der 1970er-Jahre außer Betrieb genommen.
Bis heute sind die Konturen der ehemaligen Schanze am Hang des Schoolhouse Hill sichtbar, insbesondere bei ausreichender Schneelage. Das Gelände wird weiterhin für Freizeit-Langlauf und winterliche Ausbildung genutzt.
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