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Hebron
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| K-Punkt: | ca. 25 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | ca. 1920 |
| Umbauten: | 1932, 1938 |
| Genutzt bis: | 1960's |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 44.204404, -70.409404 ✔
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Die Skisprungschanze auf dem Campus der Hebron Academy war von den 1920er-Jahren bis Anfang der 1960er aktiv in Betrieb. Die Anlage befand sich an einem natürlichen Hang in der Nähe der Hauptgebäude der Schule, entlang der Route 119, und war Teil eines umfassenderen Wintersportprogramms, das über mehrere Jahrzehnte hinweg an der Schule entwickelt wurde.
Der Bau begann vermutlich um das Jahr 1920 im Rahmen der Einführung des nordischen Skisports in den Sportunterricht dieser traditionsreichen Bildungseinrichtung. Ab 1927 fanden dort regelmäßig die sogenannten Winter Carnivals statt – winterliche Sportfeste, bei denen das Skispringen zu den Hauptattraktionen zählte. Die ursprüngliche Konstruktion entsprach dem damaligen Standard: ein hölzerner Anlaufturm in Trestle-Bauweise (aufgestützt auf Holzstelzen), errichtet am Osthang des Schulhügels.
In den 1930er-Jahren wurde die Anlage mehrfach modernisiert. 1932 verstärkte man die Struktur des Anlaufs, und 1938 wurde der Turm vermutlich vergrößert.
In dieser Zeit brachte die Hebron Academy mehrere herausragende Sportler hervor, die ihre Karriere auf dieser Schanze begannen. Dazu zählte Aurele Legere (Jahrgang '39), später aufgenommen in die Maine State Sports Hall of Fame, sowie Alan „Al“ Merrill (Jahrgang '40), der die Vereinigten Staaten 1952 bei den Olympischen Winterspielen in Oslo im Skilanglauf vertrat und später viele Jahre lang Direktor für nordischen Skisport am Dartmouth College war. Seine Verdienste wurden durch die Aufnahme in die U.S. Ski and Snowboard Hall of Fame gewürdigt.
Obwohl die Schanze auch in den 1950er-Jahren noch genutzt wurde, verlor sie allmählich an Bedeutung. Im Schulprogramm traten Slalom und Skilanglauf zunehmend in den Vordergrund, während die Sprunganlage immer weniger gepflegt wurde. Anfang der 1960er wurde der Anlaufturm schließlich abgebaut und die Schanze aufgegeben. Spätestens in den 1970er-Jahren verschwanden auch die letzten sichtbaren Überreste.
In den folgenden Jahrzehnten führte die Hebron Academy ihre Skisporttradition fort, konzentrierte sich jedoch ausschließlich auf den Skilanglauf. In den 1970er- und 1980er-Jahren wurde dank der Arbeit von Trainer Dave Stonebraker ein etwa 5 km langes Loipennetz errichtet. Bis heute wird der Schulcampus für Freizeit- und Wettkampftraining im nordischen Skisport genutzt.
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