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Salisbury
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| Schanzengröße: | HS 70 |
| K-Punkt: | 65 m |
Schanzenrekord: |
73,5 m (Evan Bliss , 12.02.2011) |
Schanzenrekord: |
73,0 m (Estella Hassrick , 25.02.2022) |
| Koordinaten: | 41.983357, -73.413437 ✔
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| Weitere Schanzen: | K20 |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1926 |
| Umbauten: | 1950, 2010 |
| Status: | in Betrieb |
| Verein: | Salisbury Wintersports Association |
| Koordinaten: | 41.983357, -73.413437 ✔
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Im Jahr 1924 kam John Satre aus Norwegen nach Salisbury, um als Chauffeur für die Familie Warner zu arbeiten. Ein Jahr später folgten ihm seine Brüder Olaf und Magnus. Alle drei waren erfahrene Skispringer und Langläufer, bekannt für ihre sportlichen Erfolge in Norwegen. 1925 gründeten sie gemeinsam mit anderen Enthusiasten den Salisbury Outing Club – die erste lokale Wintersportorganisation. Einer lokalen Legende zufolge kletterte John Satre 1926 auf das Dach einer Scheune (die heute noch in Salisbury steht) und sprang mit Skiern 30 Fuß weit – zur Freude von rund 200 Zuschauern. Dieses Ereignis inspirierte die Gemeinde, und bereits im Winter 1926/1927 begann der Bau der ersten Skisprungschanze.
Das erste Skispringen auf dem Satre Hill fand am 29. Januar 1927 statt und zog über 200 Zuschauer an. Skispringen wurde schnell zu einer festen Größe. Bereits 1933 richtete der Club die US-amerikanischen Meisterschaften aus, und in den Folgejahren entstand eine neue, größere Holzschanze im nahegelegenen Wald.
Während des Zweiten Weltkriegs verfiel die Anlage und wurde nicht mehr genutzt. Doch 1945 wurde der Club auf Initiative der Bevölkerung als Salisbury Winter Sports Association (SWSA) neu gegründet – eine gemeinnützige Organisation, die vollständig auf Freiwilligenarbeit basiert. 1950 wurde die Schanze umfassend modernisiert: Der Aufsprunghang und der Sprungturm wurden neu gebaut. 1952 fanden hier die Oststaatenmeisterschaften statt, und der Standort gewann weiter an Bedeutung im amerikanischen Wintersport.
1956 vertrat Roy Sherwood, ein Talent aus Salisbury, die Vereinigten Staaten bei den Olympischen Winterspielen in Cortina d’Ampezzo – ein symbolischer Beweis für den Erfolg des lokalen Förderprogramms unter der Leitung der SWSA.
Anfang des 21. Jahrhunderts war die hölzerne K65-Schanze veraltet und wurde unsicher. Tatsächlich bestand sie aus 26 Paar Telefonmasten. Die Konstruktion war instabil, und es durften nie mehr als drei Springer gleichzeitig starten. 2009 kündigte der SWSA-Präsident Ken Barker bei einem Treffen der Skisprungfunktionäre an der US-Ostküste den Bau eines neuen, modernen Sprungturms an, um die Jugend-Olympiade der USA 2011 austragen zu können.
Ein ehrgeiziger Plan – über 677.000 US-Dollar mussten schnell gesammelt werden. Dank mehr als 500 Spendern, von Familien mit 25-Dollar-Beiträgen bis hin zu anonymen Großspendern mit über 50.000 Dollar, konnte das Projekt realisiert werden.
Im Jahr 2010 wurde die alte Holzkonstruktion abgerissen und durch einen modernen Stahlturm ersetzt. Bereits im Februar 2011 fanden auf Satre Hill die US-amerikanischen Jugend-Olympischen Winterspiele im Skispringen und in der Nordischen Kombination statt – erstmals in der Geschichte Salisburys.
Heute besteht Satre Hill aus drei Schanzen (K20, K30 und K65), die sowohl für das Jugendtraining als auch für nationale Wettkämpfe genutzt werden. Jedes Jahr im Februar finden hier die Oststaatenmeisterschaften sowie das beliebte Jumpfest Winter Festival statt – eines der größten sportlichen und gesellschaftlichen Ereignisse der Region.
Seit 2021 gibt es am Fuße der Schanze auch eine über einen Kilometer lange, präparierte Langlaufloipe, die das Gelände weiter aufwertet. Die Anlage wird weiterhin ehrenamtlich von der SWSA betrieben und durch die Gemeinschaft finanziert – wie seit fast 100 Jahren. In den wärmeren Monaten dient Satre Hill zudem als Ort für Wohltätigkeitsveranstaltungen und Gemeindefeste.
Im Rahmen des Modernisierungsplans für den Wintersportkomplex Satre Hill begann im Jahr 2024 das Umbauprojekt für die frühere K30-Schanze, die inzwischen als K36 bezeichnet wird. Ziel war es, den veralteten Holzturm durch eine moderne Stahlkonstruktion zu ersetzen, die den aktuellen FIS-Normen entspricht und ganzjährig genutzt werden kann (mit Kunststoff-Anlaufspuren und Beleuchtung).
Das Projekt mit dem Titel „Build the K36“ wurde vollständig durch Spenden aus der Gemeinde finanziert – insgesamt wurden 425.000 USD von über 500 Unterstützern gesammelt. Die Vorarbeiten begannen im Frühjahr 2024. Am 26. September 2024 wurde der alte Turm innerhalb von nur 15 Minuten vollständig abgerissen – ein Ereignis, das auch in der lokalen Presse dokumentiert wurde. Anschließend folgten Erd- und Fundamentarbeiten.
Im März 2025 verabschiedete sich die Gemeinde bei einer symbolischen Veranstaltung von der alten Holzkonstruktion. Im Mai 2025 trafen die ersten Stahlteile für den neuen Turm ein, und die Montage begann kurz darauf.
Aufgrund von Verzögerungen war die neue Schanze nicht rechtzeitig für das Jumpfest 2025 (31. Januar – 2. Februar) einsatzbereit und wurde bislang noch nicht offiziell eröffnet. Die Fertigstellung und feierliche Einweihung der neuen K36 ist nun für die Wintersaison 2025/26 geplant, voraussichtlich im Rahmen des Jumpfest 2026.
Schanzenrekorde K65 (Männer):
Schanzenrekorde K65 (Frauen):
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Former jumper's son
Does anyone have historical records of late '40 or early '50s jumpers? My dad is 95 and would love to see any historical info of that era. My Dad did jump in competition throughout NE back then it would be nice to read about any history. Dad's name is Ted Michalek