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Daten | Geschichte | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Pomona County Fair:

K-Punkt: 60 m
Turmhöhe: 68,6 m
Baujahr: 1951
Jahr des Abbruchs: 1951
Koordinaten: 34.082791, -117.768120 ✔ Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: ca. 40 m
Baujahr: 1960
Jahr des Abbruchs: 1960
Koordinaten: 34.084230, -117.765132 ✔ Google Maps OpenStreetMap
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Status: abgerissen
Koordinaten: 34.082791, -117.768120 ✔ Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Josef "Sepp" Benedikter war ein österreichischer Skimeister und Skilehrer, der eine entscheidende Rolle bei der Popularisierung des Skisports im südlichen Kalifornien in den 1930er- und 1940er-Jahren spielte. Geboren in Österreich, begann er bereits im Alter von drei Jahren mit dem Skifahren und gewann im Laufe seiner Karriere über 200 Trophäen. Im Jahr 1936 war er einer von fünf österreichischen Skifahrern, die von W. Averell Harriman nach Sun Valley in Idaho geholt wurden. Dort half er beim Entwurf von Skipisten und war der erste Mensch, der den weltweit ersten Sessellift benutzte.
Im September 1951 baute er während der Los Angeles County Fair in Pomona eine 75 Meter hohe, sehr wackelige Konstruktion, die dem Profil einer Standardskisprungschanze ähnelte. Er überzeugte die Messeveranstalter davon, dass es nichts Aufregenderes gäbe als olympische Skispringer, die an einem heißen Septemberabend dutzende Meter durch den smogverhangenen Himmel fliegen. Die Schanze wurde als "die größte jemals in den Vereinigten Staaten gebaute" bezeichnet und diente Vorführungen im Skispringen sowie Slalomläufen. Das Ereignis erregte mediale Aufmerksamkeit und wurde sogar vom Sender KTTV übertragen.
Täglich kamen Lastwagen mit Eisblöcken, die zerkleinert und auf den Anlauf sowie den Aufsprunghügel gesprüht wurden. Nachdem alles bedeckt war, stiegen freiwillige Helfer aus südkalifornischen Skiclubs seitlich die Schanze hinauf, bis die Oberfläche mehr nach einer echten Schanze als nach einer Todesfalle aussah. Das Publikum interessierte sich nicht nur für möglichst weite Sprünge, sondern auch für die Spannung, ob jemand nicht doch über den Aufsprunghügel hinausschießt und im wassergetränkten Asphalt landet. Die Messe dauerte 17 Tage und der Ablauf wiederholte sich täglich.
Im Jahr 1960 war Benedikter erneut an der Errichtung einer Schanze für Sommerskisprungwettbewerbe beteiligt. Unter den Teilnehmern waren Alf und Alan Engen, die einen spektakulären Doppelsprung vorführten – ein Ereignis, das auf zeitgenössischen Fotos dokumentiert ist.

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