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TURErzurum

Kiremitliktepe

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TürkTelekom Ski Jumping Towers / atlama kuleleri:

Schanzengröße: HS 140
K-Punkt: 125 m
Gesamthöhe: 136,8 m
Turmhöhe: 43,47 m
Anlauflänge: 99 m
Anlaufneigung: 35°
Tischlänge: 7 m
Tischneigung: 11°
Tischhöhe: 3 m
Aufsprungneigung: 34,57°
Schanzenzertifikat: Schanzenzertifikat
Matten: nein
Umbauten: 2025
Status: im Bau
Koordinaten: 39.892058, 41.253552 Google Maps OpenStreetMap
Schanzengröße: HS 109
K-Punkt: 95 m
Gesamthöhe: 107,1 m
Turmhöhe: 20,98 m
Anlauflänge: 88 m
Anlaufneigung: 35°
Tischlänge: 6,5 m
Tischneigung: 10,5°
Tischhöhe: 2,5 m
Geschwindigkeit: 87,3 km/h
Aufsprungneigung: 34,25°
Schanzenzertifikat: Schanzenzertifikat
Matten: nein
Umbauten: 2025
Status: im Bau
Koordinaten: 39.891760, 41.253432 Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 65 m
Matten: ja
Status: in Betrieb
Koordinaten: 39.892074, 41.252133 Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 37,0 m (Münir Güngen TUR, 26.02.2012)
Matten: ja
Status: in Betrieb
Koordinaten: 39.892213, 41.251878 Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 20 m
Matten: ja
Status: in Betrieb
Koordinaten: 39.892300, 41.251644 Google Maps OpenStreetMap
Weitere Schanzen: nein
Zuschauerkapazität: 10.000
Baujahr: 2010
Umbauten: 2016
Koordinaten: 39.892058, 41.253552 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Der Skisprungkomplex Kiremitliktepe Kayakla Atlama Kuleleri in Erzurum wurde als eine der zentralen Investitionen errichtet, mit denen sich die Stadt auf die Winter-Universiade 2011 vorbereitete. Der Bau wurde vom türkischen Sportministerium und dem Türkischen Skiverband initiiert. Im März 2008 wurde die Ausschreibung entschieden, aus der das türkische Unternehmen Sarıdağlar als Sieger hervorging, das bei der Planung mit dem renommierten slowenischen Architekturbüro Atelje S zusammenarbeitete. Die Bauarbeiten begannen 2009 und dauerten rund zehn Monate; die offizielle Eröffnung des Komplexes, dessen Baukosten sich auf etwa 20 Millionen Euro beliefen, fand im September 2010 statt. Zunächst trat die Anlage unter dem Namen Türk Telekom Ski Jumping Towers in Erscheinung, doch nach dem Ende der sponsor- und organisationsbezogenen Zusammenarbeit im Rahmen der Universiade setzte sich die ortsbezogene Bezeichnung Kiremitliktepe durch. Eigentümer und Betreiber des Komplexes ist die Erzurum Gençlik ve Spor İl Müdürlüğü (GSİM).
Der Komplex umfasst fünf Skisprungschanzen: die Großschanze HS140 (K-125), die Normalschanze HS109 (K-95) sowie drei kleinere Anlagen – K-65, K-40 und K-20 –, die der Nachwuchsausbildung dienen. Das markanteste Element der Anlage ist der etwa 43 Meter hohe Anlaufturm der Großschanze, der mit olympischen Ringen geschmückt ist und von weiten Teilen der Stadt aus sichtbar bleibt. Auf seiner Spitze befindet sich ein Café mit Panoramablick über Erzurum und die umliegenden Palandöken-Berge. Zur umfangreichen Infrastruktur gehören zudem ein Hotel und Bungalows für Athleten, ein Wellnessbereich mit Sauna und Whirlpool sowie ein Fitnessraum; die gesamte Anlage ist mit Flutlicht ausgestattet, sodass auch Abendveranstaltungen möglich sind, während die Tribünen Platz für rund 10.000 Zuschauer bieten.
Kurz nach der Eröffnung fanden auf der Anlage die ersten internationalen Wettkämpfe statt, darunter Continental-Cup-Wettbewerbe im Jahr 2010. 2011 folgte das bis dahin bedeutendste Ereignis in der Geschichte des Komplexes: Skisprung- und Nordische-Kombinationswettbewerbe im Rahmen der Winter-Universiade. Ein Jahr später war Erzurum Austragungsort der Junioren-Weltmeisterschaften 2012 (JWSC), bei denen unter anderem Sara Takanashi, Klemens Murańka, Aleksander Zniszczoł und Nejc Dežman herausragende Leistungen zeigten. Bis 2014 wurden die Schanzen regelmäßig für Continental-Cup-Wettbewerbe sowie Veranstaltungen der Nordischen Kombination genutzt.
Die weitere Nutzung der Anlage wurde jedoch durch eine schwere Katastrophe unterbrochen. Am 15. Juli 2014 ereignete sich ein großes Erdrutschereignis, das die Aufsprunghänge aller fünf Schanzen sowie die Tribünen und Teile der technischen Infrastruktur zerstörte. Geologische Gutachten und unabhängige Analysen verwiesen später auf Konstruktionsmängel, darunter eine zu geringe Fundamenttiefe, eine unzureichende Hangsicherung sowie die Auswirkungen einer übermäßigen Durchfeuchtung des Untergrunds. Die Anlage wurde umgehend außer Betrieb genommen. Der Wiederaufbau begann in den Jahren 2015–2016 und umfasste die Stabilisierung des Geländes, den Neubau der Aufsprunghänge, die Verbesserung der Fundamente sowie die Modernisierung ausgewählter Bauteile. Die Arbeiten wurden Ende 2016 abgeschlossen und Kiremitliktepe erneut für den Sportbetrieb freigegeben.
Die Rückkehr zur vollen Nutzung erfolgte beim Europäischen Olympischen Winter-Jugendfestival (EYOF) 2017, als in Erzurum Skisprungwettbewerbe stattfanden, die unter anderem von Timi Zajc und Romane Dieu gewonnen wurden. Im selben Jahr wurden auf der Großschanze zwei Continental-Cup-Wettbewerbe ausgetragen, die beide Nejc Dežman für sich entschied. Weitere Wettkämpfe dieser Kategorie fanden im Januar 2018 statt; einen davon gewann David Siegel, der mit einer Weite von 144,0 Metern den Rekord der Großschanze aufstellte, der bis heute als offizieller und am besten belegter Rekord der HS140 gilt. Im Jahr 2019 war die Anlage Austragungsort der türkischen Meisterschaften, die Fatih Arda İpcioğlu gewann; die für diesen Zeitraum geplanten FIS-Cup- und Continental-Cup-Wettbewerbe wurden jedoch aus finanziellen Gründen abgesagt.
Nach 2019 fanden auf den Schanzen keine internationalen Wettkämpfe mehr statt, und in den folgenden Jahren traten erneut technische Probleme an den Aufsprunghängen auf, insbesondere an den beiden Hauptschanzen (K125 und K95). Infolge von Aufwölbungen und Schäden an den Betonoberflächen wurden diese Schanzen auf Beschluss der technischen Gremien außer Betrieb genommen und die Kunststoffmatten entfernt. Über einen längeren Zeitraum konnte der Komplex daher nicht als vollwertiges Trainingszentrum genutzt werden, was türkische Skispringer zu häufigeren Trainingslagern und Vorbereitungen im Ausland zwang. Mitte der 2020er Jahre begannen weitere Instandsetzungsarbeiten, darunter die Modernisierung der Anlaufsysteme durch ein deutsches Unternehmen im Besitz von Peter Riedel sowie eine geplante Umstellung der Aufsprunghang-Technologie, die das Entfernen der Betonoberfläche und den Neubau einer hölzernen Unterkonstruktion unter der Kunststoffmatte vorsieht; derzeit befinden sich die Schanzen weiterhin in der Phase der Vorbereitung auf eine Wiederinbetriebnahme.
Kiremitliktepe verfügt zudem über eine reiche Rekordgeschichte. Auf der Großschanze HS140 hält David Siegel mit 144,0 Metern (2018) die Bestweite, während zuvor auch Matej Dobovšek und Daniel Lackner beachtliche Sprünge zeigten. Der offizielle Rekord der Normalschanze HS109 gehört Timi Zajc, der beim EYOF 2017 114,5 Meter erreichte. Im selben Wettbewerb erzielte der Slowene zudem mit 117,5 Metern die größte jemals auf dieser Schanze gemessene Weite, die jedoch nicht gestanden wurde und daher nicht als offizieller Schanzenrekord anerkannt ist. Zuvor hatten unter anderem Klemens Murańka und Aleksander Zniszczoł den Rekordstatus inne. Der Damenrekord von 110,5 Metern stammt aus dem Jahr 2012 und gehört Sara Takanashi, die in Erzurum die Goldmedaille bei den Junioren-Weltmeisterschaften gewann.

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Schanzenrekorde K125 (Männer):

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Schanzenrekorde K95 (Männer):

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Schanzenrekorde K95 (Frauen):

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Wettbewerbe:

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16)   Ewa Ulinska   schrieb am 21.09.2025 um 02:41:

Umbau

Die Schanzen werden wieder gerettet. Matten wurden entfernt und der Unterbau wird ersetzt. Der neue Unterbau soll aus Holz gebaut werden, somit fünfmal leichter sein als der alte Betonunterbau, und deshalb den Hang entlasten.
Link zum Beispiel hier: https://www.dha.com.tr/gundem/turkiyenin-tek-kayakla-atlama-kulelerinin-pistleri-ahsapla-kaplanacak-2665768

15)   Kryštof Adámek   schrieb am 11.10.2023 um 20:45:

small jumps

i saw a post on Irfan cintimars ig story where he jumps the K60 and the smaller jumps look pretty fine id say they are operating

14)   Marco   schrieb am 18.02.2017 um 12:13:

Neuer Schanzenrekord auf der K95! Timi Zajc (SLO) 114,5 m EYOF Erzurum (TUR) 17.02.2017

13)   Werner Schuster   schrieb am 27.11.2016 um 12:54:

COC Springen im Februar

Offenbar scheinen die Schanzen wieder betriebsbereit zu sein, oder sind kurz davor. Laut Kalender finden da Anfang Februar COC Springen statt.

http://berkutschi.com/de/front/calendars?season=2016%2F17&sort=coc_men

12)   Hagen   schrieb am 07.01.2015 um 14:02:

God news - the hills will be rebuild

http://www.fis-ski.com/ski-jumping/news-multimedia/news/article=good-news-for-turkish-ski-jumpers-hills-erzurum-are-rebuilt.html

11)   RIP   schrieb am 15.07.2014 um 18:22:

RIP

RIP Kiremitliktepe :(

10)   zibi   schrieb am 25.02.2012 um 13:44:

gold

murańka klemens---gold medal jury weg..

9)   mustafa günes   schrieb am 26.02.2011 um 18:51:

für mich einer der schönster sprungschanze der welt

8)   mustafa günes   schrieb am 26.02.2011 um 18:48:

AVRUPANIN VE BÜTÜN DÜNYANIN GÖZÜ SÖYLE BIR KOMPLEX GÖRSÜN

ÜLKEMLE GURUR DUYUYORUM

7)   Kemal   schrieb am 31.01.2011 um 18:06:

Komu ti potrzebne?

Po co Turkom taki kompleks skoczni? Następne zawody będą pewnie dopiero za kilka lat.

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