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Beatenberg
.
| K-Punkt: | ca. 40 m |
Schanzenrekord: |
45,5 m (Ernst Beetschen , 1981) |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1911 |
| Genutzt bis: | 1980's |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 46.701160, 7.815944 ✔
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Die Skisprungschanze in Beatenberg befand sich im Gebiet des heutigen Skigebiets Hohwald / Beatenberg–Niederhorn. Ihre Existenz wird durch lokale Gemeindedokumente bestätigt, in denen das Gelände als „ehemalige Sprungschanze“ bezeichnet wird, sowie durch Erinnerungen der Bewohner – in einer Schülerzeitung beschreiben die Kinder diesen Ort als eine historische Schanze, auf der früher Wettkämpfe stattfanden und die Jugend trainierte. Das wichtigste erhaltene Zeugnis ihres Betriebs ist ein Zeitungsbericht vom 2. Januar 1936, der die Skisprungwettbewerbe in der Schweiz am Neujahrstag zusammenfasst. Dort werden auch die Wettkämpfe in Beatenberg erwähnt, die Willy Hauswirth aus Grindelwald mit Sprüngen von 36, 36 und 34 Metern gewann. Diese Ergebnisse bestätigen, dass es sich um eine kleine, natürliche Vereinsschanze handelte, deren Größe ungefähr 40 Metern entsprach und dem Typ lokaler Schanzen der 1930er Jahre entsprach.
Bekannt ist, dass bereits 1927 in Beatenberg ein dem nationalen Verband angeschlossener Skiclub existierte und dass auf der Schanze Sprünge von über 40 Metern erzielt worden sein sollen. Der Rekord – 45,5 m – soll 1981 von Ernst Beetschen, einem bekannten Schweizer Nordischen Kombinierer und Olympiateilnehmer, aufgestellt worden sein. Frühere Rekorde werden unter anderem Adolf Rubi zugeschrieben, ebenfalls ein bekannter Athlet aus der Region.
Heute ist von der Schanze nichts mehr erhalten – der Hang, auf dem sie einst lag, dient ausschließlich Freizeitzwecken im Skigebiet Beatenberg–Niederhorn.
Schanzenrekorde K40 (Männer):
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