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SPAAstún

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Trampolín de Saltos Valle de Astún:

Schanzengröße: HS 91
K-Punkt: 90 m
Männer Winter Schanzenrekord: 94,5 m (Yukitaka Fukita JPN, 20.02.1995, UNI)
Tischneigung: 10°
Aufsprungneigung: 37,5°
Koordinaten: 42.799701, -0.496578 Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 25 m
Koordinaten: 42.800570, -0.500838 Google Maps OpenStreetMap
Weitere Schanzen: K40
Matten: nein
Baujahr: 1980
Genutzt bis: ca. 1996
Status: außer Betrieb
Verein: Astún CD
Koordinaten: 42.799701, -0.496578 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Das Trampolín de Saltos Valle de Astún ist eine Skisprungschanze im Skigebiet Astún in den Aragonesischen Pyrenäen, nahe der spanisch-französischen Grenze. Die Anlage wurde 1980 als Investition im Zusammenhang mit der Ausrichtung der Winter-Universiade 1981 im nahegelegenen Jaca erbaut und war damals die größte und modernste Skisprungschanze Spaniens. Der Stahl-Anlaufturm wurde in den Hang einer Skipiste integriert, und zum Komplex gehörten auch zwei kleinere Schanzen – K40 und K20 – die der Ausbildung von Nachwuchsathleten dienten. Die Schanze wurde ausschließlich im Winter genutzt, da sie nie mit Mattenbelag ausgestattet wurde.
Die ersten offiziellen Wettkämpfe waren die spanischen Meisterschaften 1981, und nur wenige Wochen später fanden hier die Sprungbewerbe der Universiade statt. Gold gewann der sowjetische Springer Wladimir Bojarintsev, der den ersten bedeutenden Schanzenrekord aufstellte. In den folgenden Jahren entwickelte sich Astún zum wichtigsten Trainingsort der aufstrebenden spanischen Skisprung-Nationalmannschaft. Sportler aus verschiedenen Landesteilen trainierten hier, und der örtliche Verein Astún CD arbeitete mit regionalen Verbänden zusammen, organisierte Trainingslager und Wettkämpfe, darunter auch Bewerbe im Rahmen des spanischen Pokals. Viele der führenden spanischen Springer – etwa Bernat Solà, Jesús Lobo oder Luis Fajardo – erinnerten sich an Astún als den Ort ihrer bedeutendsten Sprünge; einige, wie Fajardo, beendeten hier sogar ihre Karriere.
Vor der Winter-Universiade 1995 wurde die Schanze modernisiert und war erneut Austragungsort der Konkurrenz der besten studentischen Springer der Welt. Den Einzelwettbewerb gewann der Japaner Yukitaka Fukita, der mit 94,5 Metern den Schanzenrekord aufstellte, während das japanische Team auch im Mannschaftsbewerb siegte. Mitte der 1990er Jahre fanden hier zudem weitere internationale Wettkämpfe statt, darunter Bewerbe, die vom französischen Springer Ruddy Jardiné gewonnen wurden.
Die Schanze besaß eine FIS-Zertifizierung, die bis zum Jahr 2000 gültig war, womit sie in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts die einzige spanische Anlage dieser Kategorie darstellte. In mehreren Bewerbungen Jacas um die Ausrichtung Olympischer Winterspiele war Astún als geplanter Austragungsort des Skispringens vorgesehen. Die Entwicklung der Sportart in Spanien kam jedoch abrupt zum Stillstand – Mitte der 1990er Jahre verringerte der Verband seine Unterstützung für das Skispringen, und die Nationalmannschaft wurde aufgelöst. Die Schanze wurde noch bis etwa 1996 genutzt; nach Ablauf der Zertifizierung verlor sie ihre sportliche Funktion.
Seit Beginn des 21. Jahrhunderts steht die Anlage ungenutzt. Immer wieder tauchen Berichte über Pläne zur Demontage oder zur Verlagerung von Teilen der Struktur in ein geplantes Wintersportmuseum in Jaca auf, doch es gibt keine Bestätigung, dass diese umgesetzt wurden. Der Stahl-Anlaufturm ist weiterhin am Hang sichtbar und bildet ein markantes Element der Landschaft von Astún – ein Erinnerungszeichen an die kurze, aber intensive Geschichte des spanischen Skispringens.

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