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Stara Fužina
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| K-Punkt: | 55 m |
| Weitere Schanzen: | K35, K15, K10 |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1980er |
| Umbauten: | 1996 |
| Genutzt bis: | 1990's |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | Stara Fužina – Bohinj |
| Koordinaten: | 46.291139, 13.897750 ✔
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In den 1980er Jahren wurde eine K35-Skisprungschanze in Stara Fužina errichtet, einem Dorf in der Region Oberkrain in Slowenien, in der Nähe des Bohinj-Sees. Die Anlage befand sich an einem grünen Hang gegenüber der Kirche des Heiligen Paulus und wurde "Na Trati" genannt ("Trati" bedeutet auf Slowenisch Wiese oder Lichtung).
Vermutlich plante der örtliche Sportverein Avgust Gašperin in den 1990er Jahren die Schanze umzubauen, um sie auf K60 zu vergrößern und daneben die Schanzen K30 und K15 zu errichten. Auf Grundlage eines vom Verwaltungsamt in Radovljica erlassenen Arbeitsbescheids begann der Verein mit dem Umbau. Doch ein Raumplanungsinspektor griff ein und ordnete an, das Gelände in den ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen. Er begründete dies damit, dass es sich nicht um eine Renovierung, sondern um einen Neubau handele, für den eine entsprechende Genehmigung erforderlich sei.
Die Gemeinde Bohinj beantragte die Wiederaufnahme des Verfahrens, während die öffentliche Einrichtung des Nationalparks Triglav ihre zuvor positive Stellungnahme zurückzog. Sie sprach von einem "offensichtlichen Fall von Betrug, Willkür und Verantwortungslosigkeit".
Andere Pressequellen bestätigen, dass in den 1990er Jahren auf der K55-Schanze nationale Skisprungmeisterschaften für Jungen bis 15 Jahre stattfanden, organisiert vom Sportverein Stara Fužina – Bohinj. Ein weiterer Zeitungsausschnitt berichtet auch über einen Wettkampf, der am 8. Februar 1996 auf der K40-Schanze geplant war.
Laut Aussagen heutiger Bewohner kam es bei starkem Regen regelmäßig zu Erdrutschen, die die Konstruktionen der Schanze beschädigten, wodurch der Ort für eine regelmäßige Nutzung im Skisprung ungeeignet war. Wahrscheinlich führten diese Probleme einerseits sowie bestimmte behördliche Einschränkungen andererseits dazu, dass der Komplex "Na Trati" seinen Betrieb einstellte. Noch heute sind beeindruckende Erdwälle sowie Spuren von Schanzentischen und Anläufen zu erkennen.
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