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Selca
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| K-Punkt: | ca. 25 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1952 |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 46.216052, 14.206448 ✔
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Die Sprungschanze unterhalb des Babnik bei Selca war eine der frühesten Nachkriegsschanzen im Selška-Tal. Sie wurde im Sommer 1952 auf Initiative lokaler Sportfunktionäre und in Zusammenarbeit mit dem Ingenieur Stanko Bloudek errichtet, der auch den Entwurf erstellte. Die Schanze lag am Hang des Babnik, zwischen Selca und Dolenja vas, und war eine kleine, natürliche Anlage mit einer Länge von etwa 27 Metern. Bereits im Winter 1952/53 diente sie dem regelmäßigen Training der örtlichen Springer, und in den folgenden Jahren wurden profilbezogene Verbesserungen nach Empfehlung vorgenommen. Auf der Anlage fanden lokale Wettkämpfe statt, doch aufgrund ihrer Entfernung vom Dorf und der nicht ganz günstigen Geländekonfiguration gewann die Schanze nie größere Popularität. Diese Erfahrungen führten zum Bau der neuen Schanze Bregarca im Zentrum von Dolenja vas, ebenfalls von Bloudek entworfen, die nach und nach zur wichtigsten Trainingsanlage der Region wurde. Mit der Zeit verfiel die Babnik-Schanze und überwuchs vollständig. Obwohl sie heute nicht mehr existiert, spielte sie eine bedeutende Rolle als erster Schritt in der Entwicklung des Skispringens im Selška-Tal und markierte den Beginn einer sportlichen Tradition, die später zu den Erfolgen der Athleten dieser Region beitrug.
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