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Ribnica
.
| K-Punkt: | 40 m |
Schanzenrekord: |
45,0 m (Goran Janus , 1999) |
Schanzenrekord: |
34,0 m |
| Weitere Schanzen: | K15 |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | ca. 1955 |
| Genutzt bis: | 2010 |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | SD Ribnica |
| Koordinaten: | 45.740967, 14.695748 ✔
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Die Skisprungschanze Sv. Frančišek oberhalb von Ribnica ist ein Komplex direkt neben der Franziskuskapelle in Sajevac. Während des größten Teils ihrer aktiven Geschichte bestand sie aus zwei Schanzen – einer kleineren von etwa zwanzig Metern und einer größeren von etwa vierzig Metern. Die Anlage wurde Mitte der 1950er-Jahre im Rahmen einer gemeinschaftlichen Initiative zur Entwicklung der Sportinfrastruktur in Ribnica errichtet. In lokalen Chroniken aus dieser Zeit wird beschrieben, dass der Verein TVD Partizan Ribnica parallel zum Bau eines neuen Stadions den Bau einer Sprungschanze beim Frančišek initiierte, die Sprünge von etwa dreißig Metern ermöglichen sollte. Die Arbeiten wurden von einem eigens eingesetzten Komitee überwacht.
Nach ihrer Fertigstellung wurde die Schanze zu einem der wenigen Orte für Skispringen in diesem Teil Sloweniens. Jahrzehntelang diente sie der lokalen Jugend sowie dem Sportklub aus Ribnica, und es wurden kleinere regionale Wettbewerbe ausgetragen.
Ein neues Kapitel in der Geschichte der Schanze begann in den 2000er-Jahren, als sie Teil einer Serie von Amateurwettbewerben in Südslowenien wurde. In der Saison 2005/2006 war die Anlage bereits mit einer Beleuchtung ausgestattet und diente als Trainingsschanze. Im Februar 2006 fand hier ein Nachtspringen im Rahmen des Krpanov-Pokal-Turniers statt, das sowohl junge Athleten als auch erfahrene Amateurspringer anzog. Berichte über die Veranstaltung hoben den außergewöhnlich steilen Anlauf der größeren Schanze sowie die lebhafte Atmosphäre des Nachtwettbewerbs hervor, mit Fackeln entlang des Aufsprungs und zahlreichem Publikum. Unter den Teilnehmern waren auch Springer, die bereits auf großen Anlagen in Planica gestartet waren, sowie sehr junge Sportler, für die Ribnica einer der ersten Wettkampforte war.
Die letzte größere Veranstaltung wurde im Februar 2010 organisiert. Nach mehreren Jahren Pause bereitete der Verein SK Ribnica erneut einen Wettbewerb auf beiden Schanzen vor und versammelte mehr als fünfzig Teilnehmer aus verschiedenen Teilen Sloweniens. Es wurde in vielen Alterskategorien gesprungen, sowohl auf Sprung- als auch auf Alpinskiern, und der Wettbewerb wurde lokal ausführlich begleitet. Die Organisatoren betonten die schwierigen Vorbereitungen aufgrund der Wetterbedingungen, doch die Veranstaltung selbst war erfolgreich und verband sportlichen Wettkampf mit Elementen des Vergnügens – darunter ein Weitsprungwettbewerb mit einem ungewöhnlichen Preis in Form einer riesigen Salami.
Nach 2010 nahm die Aktivität auf der Schanze allmählich ab. Obwohl sie heute offiziell als außer Betrieb gilt, sind die Erdprofile beider Schanzen im Gelände noch deutlich sichtbar, und in den letzten Jahren wurde erwähnt, dass einige Einwohner weiterhin ihre Grundform instand halten.
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