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SLOLjubljana

Golovec

Daten | Geschichte | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Skakalnica:

K-Punkt: ca. 25 m
Weitere Schanzen: K15
Matten: nein
Status: abgerissen
Koordinaten: 46.035519, 14.532335 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

An den südöstlichen Hängen des Golovec-Hügels, oberhalb des Stadtteils Rudnik und des Tales hinter Rakovnik, befanden sich früher kleine natürliche Skisprungschanzen, die ein lokales Zentrum des Wintersports bildeten. Nach historischen Berichten in der Zeitschrift Rudniška četrtinka existierten dort zwei Anlagen: eine größere, am Hang oberhalb des Bauernhofes Usenik gelegen, auf der Sprünge von zwanzig Metern und mehr erzielt wurden, sowie eine kleinere, deren Auslauf über die zugefrorene Oberfläche des Teiches Suhi bajer führte. Die Betreuung der Anlagen übernahm der Smučarski klub Krim (Smučarsko društvo Krim), der dort regelmäßige, jährliche Wettbewerbe veranstaltete – stets abhängig von geeigneten Schnee- und Eisbedingungen. Aufgrund des natürlichen Charakters der Schanzen war ihre Vorbereitung für Wettkämpfe sehr arbeitsintensiv: Auf der größeren Schanze musste vor jedem Wettbewerb der Holzzaun des landwirtschaftlich genutzten Feldes, das als Aufsprung diente, abgebaut werden; auf der kleineren wurden Wettbewerbe bei zu dünner Eisschicht abgesagt, und gelegentlich kam es zu Landungen im Wasser.
In der Nähe befand sich zudem eine dritte Schanze, im Gebiet „London“ in Rudnik gelegen, die ebenfalls von den lokalen Athleten des Klubs Krim genutzt wurde und Sprünge von über 20 Metern ermöglichte.
Das Skispringen am Golovec endete früher als andere Formen der Winteraktivitäten in diesem Teil der Stadt. Wintersport im Tal hinter Rakovnik und an den Hängen des Golovec hielt sich noch bis Mitte der 1960er-Jahre, und der letzte Winter, der intensiveres Skifahren und Eislaufen erlaubte, soll um 1971 stattgefunden haben. Danach ging der Skisport allmählich zurück, und die Schanzen – als natürliche, unverstärkte Konstruktionen – verschwanden vollständig. Heute ist der Golovec ein Erholungsgebiet mit einem Netz von Spazier- und Radwegen, ohne sichtbare Spuren der einstigen Skisprungschanzen.

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