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Koroška Bela
.
| K-Punkt: | 30 m |
Schanzenrekord: |
34,5 m (Jože Dolžan , 1965) |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 46.430216, 14.097984 ✔
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In Koroška Bela, einer kleinen Ortschaft am Fuße der Karawanken in der Nähe von Jesenice, existierte früher eine lokale Skisprungschanze. Der Ort war eng mit der Stahlindustrie sowie mit einer aktiven gesellschaftlichen und sportlichen Bewegung verbunden, die sich besonders nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte. In dieser Zeit entstanden in vielen ähnlichen Orten der Region Gorenjska kleine Wintersportanlagen, die gemeinschaftlich von lokalen Organisationen und Einwohnern errichtet wurden.
Die Anlage ist in der lokalen Topographie unter dem Namen „Skakalnica“ überliefert. Sie befand sich in einem von den Bewohnern zu Erholungszwecken genutzten Gebiet in der Nähe des heutigen Bereichs Kres, wo ebenfalls eine Skisportinfrastruktur mit Lift und Trainingsgelände vorhanden war.
Nach lokalen Quellen betrug der Schanzenrekord 30,5 m und wurde von Ludvik Zajc aus Koroška Bela aufgestellt. Zajc (geb. 1943) gehörte in den 1960er Jahren zu den führenden jugoslawischen Skispringern. Er vertrat Jugoslawien bei den Olympischen Winterspielen 1964 in Innsbruck sowie 1968 in Grenoble. Außerdem nahm er an der Vierschanzentournee und an internationalen Wettbewerben teil und platzierte sich mehrfach unter den besten jugoslawischen Springern. Seine sportliche Entwicklung war mit dem lokalen Skisportumfeld der Region Jesenice und Javornik verbunden, in dem ein aktives Trainingssystem bestand.
Die Skisprungschanze in Koroška Bela gehörte zu den kleinen vereinstypischen Anlagen der Region und wurde vermutlich in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Rückgang der lokalen Skisportinfrastruktur aufgegeben. Bis heute sind im Gelände noch Spuren der Anlage erkennbar.
Schanzenrekorde K30 (Männer):
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