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Kamnik
.
| K-Punkt: | 45 m |
Schanzenrekord: |
42,5 m (Peter Eržen ) |
| Weitere Schanzen: | K20 |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | ca. 1931 |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 46.225552, 14.604033 ✔
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Die Skisprungschanze entstand Anfang der 1930er-Jahre als eines der ersten Projekte der neu gegründeten Skisektion des Športni klub Kamnik, die am 2. Januar 1931 ins Leben gerufen wurde. Etwa ein Jahr später wurde im unteren Teil der heutigen Streliška-Straße, damals noch ein unbebautes Stadtgebiet, eine rund 30 Meter lange Schanzenkonstruktion errichtet. Die Anlage entwickelte sich rasch zu einem Zentrum des lokalen Skisports – erhaltene Fotografien vom 22. Januar 1933 dokumentieren einen Skisprungwettbewerb, der genau auf dieser Schanze ausgetragen wurde, mit zahlreicher Zuschauerbeteiligung und dem Panorama von Kamnik im Hintergrund. In den späteren Jahren umfasste der Komplex eine größere Schanze mit einem ungefähren K-Punkt von 40 Metern sowie eine kleinere von etwa K20, gelegen am bewaldeten Hang oberhalb der Streliška-Straße.
Die Kamniška skakalnica war der Ort der ersten Sprungversuche vieler junger Sportler der Stadt; in den Erinnerungen des späteren slowenischen Nationalmannschaftsspringers Matjaž Kladnik erscheint sie als „die richtige Schanze in Kamnik“, auf der er seine ersten Schritte unter der Anleitung des örtlichen Trainers Peter Osolnik machte.
Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Bedeutung der Schanze allmählich ab, und im Laufe der Jahre wurde sie nicht mehr genutzt. Es gibt keine eindeutigen Angaben über das Datum ihrer Schließung; bekannt ist lediglich, dass sie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ihre sportliche Funktion verlor.
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