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SLODobrovlje

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Skakalnica:

Schanzengröße: HS 135
K-Punkt: 115 m
P-Punkt: 90 m
Baujahr: 1988
Koordinaten: 46.304138, 15.000964 Google Maps OpenStreetMap
Schanzengröße: HS 100
K-Punkt: 90 m
P-Punkt: 70 m
Baujahr: 1988
Koordinaten: 46.304061, 15.001018 Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 40,5 m (Kranjčan Škerjanc YUG, 1982)
Koordinaten: 46.305208, 15.002243 Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 20 m
Koordinaten: 46.304450, 15.002921 Google Maps OpenStreetMap
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Status: abgerissen
Koordinaten: 46.304138, 15.000964 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Im Jahr 1972 wurde der Skiverband Braslovče gegründet, der die Skisprungsektion vom örtlichen Verein Partizan Brašlovce übernahm. Eines der ersten großen Projekte des neuen Verbandes war die Modernisierung der Schanze in Karlovo. Gleichzeitig wurde der Skisprungsport in der Region durch zwei kleinere Anlagen im nahegelegenen Dobrovlje unterstützt – K20 und K40. Diese Schanzen erfüllten ihre Aufgabe hervorragend, vor allem dank der ausgezeichneten Schneeverhältnisse: Schnee setzte meist schon im November ein und hielt sich oft bis in den April hinein.
Mitte der 1980er-Jahre entstand die Idee, in Dobrovlje größere Schanzen zu errichten. 1987 inspizierten Skisprungexperten das Gelände und bestätigten die sehr günstigen topografischen Bedingungen. Besonders wichtig war, dass die Realisierung des Projekts nur minimale Eingriffe in die Natur erfordert hätte. Daraufhin wurde ein ehrgeiziger Plan entworfen, der den Bau zweier Schanzen mit gemeinsamem Aufsprunghügel und Auslauf vorsah:
- eine Normalschanze – K90 (P70), mit Sprüngen bis etwa 100 Meter
- eine Großschanze – K115 (P90), die Weiten bis zu 135 Meter ermöglicht hätte.
Der Bau begann 1987 und wurde im folgenden Jahr fortgesetzt. Ende 1988 waren die Erdarbeiten nahezu vollständig abgeschlossen – der Aufsprunghügel war geformt, es fehlten lediglich die Planierung und die Begrünung. Das erforderliche Erdmaterial war bereits vor Ort vorhanden. Leider fiel dieser Zeitraum mit einer Phase galoppierender Inflation in Slowenien zusammen, die die finanziellen Mittel rasch aufzehrte. Ohne jegliche finanzielle Absicherung waren die Organisatoren gezwungen, die Arbeiten einzustellen.
Der Bau wurde nie wieder aufgenommen, und das ehrgeizige Vorhaben, in Dobrovlje moderne Schanzen zu errichten, blieb unverwirklicht. Mit der Zeit wurden die unvollendeten Anlagen von der Natur zurückerobert – heute ist das ehemalige Schanzenareal vollständig von dichtem Fichtenwald überwuchert, und nur die Geländeformationen erinnern noch an die einstige Vision, hier ein bedeutendes Skisprungzentrum zu schaffen.

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