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Krosno
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| Schanzengröße: | HS 6 |
| K-Punkt: | 4 m |
Schanzenrekord: |
5,0 m (Bartosz Borek , 31.12.2025) |
Schanzenrekord: |
3,5 m (Bartosz Borek , 17.11.2025) |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | ja |
| Baujahr: | 2025 |
| Status: | in Betrieb |
| Koordinaten: | 49.666167, 21.781028 ✔
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Die Anfänge der Skisprungschanze in Krosno gehen auf die Idee zurück, im Hinterhof eine kleine Schneeschanze zu bauen, die dem Training und dem Freizeitspringen dienen sollte. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass bei wechselhaften Wintern und mangelnder Schneesicherheit eine solche Lösung keine kontinuierlichen Trainingsmöglichkeiten gewährleistet. Aus diesem Grund beschlossen vier lokale Enthusiasten, in der Nähe ihres Hauses eine dauerhafte, ganzjährig nutzbare Skisprungschanze zu errichten.
Für den Bau verantwortlich waren: Bartosz Borek (Eigentümer, Erbauer, Skispringer und Schanzenrekordhalter), Karol Knajzel (Miteigentümer, Erbauer sowie Spender von Materialien und Produkten für die Umsetzung), Filip Kociuba (Erbauer und Skispringer) sowie Filip Wermiński (Erbauer). Die erste Version der Anlage bestand aus einem sehr einfachen, flachen Anlauf aus Paletten und Sparren, der im Laufe der Zeit weiterentwickelt und verbessert wurde.
Ein wichtiger Moment in der Entwicklung des Projekts war die Aufnahme der Zusammenarbeit mit Krzysztof Polowiec, der das Team auf TikTok entdeckte und sich an den Arbeiten beteiligte. Krzysztof, der Erfahrung mit ähnlichen Projekten hatte (zuvor hatte er eine Skisprungschanze in Bogdanówka entworfen), half bei der Auswahl von Materialien für ganzjährige Lösungen sowie bei der Optimierung der Größe der Anlage. Er erstellte ein Profil, das den mit einem Bagger ausgeführten Aushub und Korrekturen am Anlauf berücksichtigte. Parallel dazu unterstützte er das Projekt auch promotiv in den sozialen Medien – auf TikTok und Facebook – über die Profile Ski Jumping Krosno sowie den Polnischen Verband für Amateurskispringen, indem er den Bau und die Fortschritte öffentlich machte. Gegen Ende der Umsetzung schloss sich zudem Łukasz Kosiba dem Team an.
Der Bau der Skisprungschanze dauerte von Mai bis November 2025, und die Gesamtkosten des Projekts beliefen sich auf etwa 2.500 PLN. Zusätzlich leistete das Unternehmen GROM finanzielle Unterstützung, was dazu beitrug, das Projekt abzuschließen und die Anlage in einen nutzbaren Zustand zu versetzen.
Die Entwicklung der Skisprungschanze endete nicht mit ihrer Inbetriebnahme. Geplant ist der Bau eines permanenten Entwässerungssystems auf dem ausgehobenen Auslauf, um die Bedingungen zu verbessern und häufigeres, regelmäßiges Springen zu ermöglichen. Die Skisprungschanze in Krosno ist zu einem Beispiel für eine Initiative von unten geworden und zeigt, dass es mit ausreichender Entschlossenheit und Zusammenarbeit möglich ist, kostengünstig eine kleine Trainingsanlage zu errichten – eine Anlage, auf der ganzjährig trainiert und lokale Mini-Wettkämpfe organisiert werden können.
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