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POLPOL-DJelenia Góra Hirschberg

Kopki

Daten | Geschichte | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Alfred-Schüler-Schanze:

K-Punkt: 30 m
Weitere Schanzen: K20
Matten: nein
Baujahr: 1924
Genutzt bis: 1960's
Status: abgerissen
Koordinaten: 50.879361, 15.734611 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Die Skisprungschanze am Hang des Skalista-Hügels in Jelenia Góra (vor 1945 Hirschberg im Riesengebirge) entstand vermutlich Anfang 1924 auf Initiative des örtlichen Sportvereins. Damals trug der Ort den Namen Friedrichshöhe. Die Anlage wurde für lokale Sportler und Skibegeisterte errichtet, da sich der Skisport in der Riesengebirgsregion damals dynamisch entwickelte.
Der erste bekannte Wettkampf fand am 6. Januar 1924 im Rahmen des sogenannten "Winterlichen Sportfestes" statt. Dabei wurde ein Sprung von 14 Metern als weitester gemessen. Die Schanze war klein, aber einfallsreich konstruiert – es gab zwei Schanzentische: einen größeren Haupttisch (mit einem Konstruktionspunkt von etwa 30 Metern) sowie einen kleineren, der für jüngere oder weniger erfahrene Springer gedacht war (etwa 20 Meter). Diese Konfiguration ermöglichte eine schrittweise Ausbildung und Wettbewerbe auf unterschiedlichen Niveaus.
In dieser Zeit war die Schanze auch unter dem Namen "Abruzzen-Schanze" bekannt, wahrscheinlich wegen der Ähnlichkeit des Geländes mit der alpenländischen Region Abruzzen. Die lokale Sportgemeinschaft, die sich an norwegischen Skisprungvorbildern orientierte (was auch beim Bau anderer regionaler Anlagen sichtbar war), nutzte die Schanze intensiv.
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Jelenia Góra infolge der geopolitischen Veränderungen zu Polen. Die Schanze wurde noch kurze Zeit genutzt, wahrscheinlich bis Ende der 1950er oder Anfang der 1960er Jahre. Genaue Angaben über Nachkriegswettkämpfe fehlen, was auf eine begrenzte Nutzung und die allmähliche Bedeutungslosigkeit der Anlage im regionalen Sportleben hindeutet.
Mit der Zeit wurden die Schanzen nicht mehr instand gehalten, ihre Konstruktionen verfielen und wurden von Vegetation überwuchert. Heute sind nur noch Reste erhalten – vor allem zwei gemauerte Wände, die einst zu den Absprungtischen gehörten. Auch Spuren des Anlaufs und des Landebereichs sind im Gelände noch erkennbar, wenngleich überwachsen.

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