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NORNOR-34Otta

Tholi

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Karte | Kommentare

.

Tholibakken:

K-Punkt: ca. 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 47,0 m
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Baujahr: 1932
Genutzt bis: 1946
Status: abgerissen
Verein: Otta IL
Koordinaten: 61.769352, 9.527131 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Der Tholibakken war die wichtigste Skisprungschanze Otta in der Zwischenkriegszeit. Sie lag auf der sogenannten „baksida“ entlang des Flusses Otta, am Hang im Gebiet Tholia, gegenüber dem Ortszentrum. Im Winter benötigte man nur wenige Minuten zu Fuß von Otta – man überquerte einfach das Eis des Flusses –, wodurch die sonntäglichen Wettbewerbe am Tholibakken zu einem großen gesellschaftlichen Ereignis für Einwohner und Besucher wurden. Aus Quellen geht hervor, dass Otta Idrettslag in der aktivsten Zeit zweitägige Veranstaltungen organisierte: Am Samstag fand ein Langlauf über etwa 15 km mit einer Schleife über Aasaaren statt, und am Sonntag wurde auf Tholibakken der Skisprungwettbewerb ausgetragen, der den Höhepunkt des Programms bildete. Besonders gut erinnert man sich an den Wettkampf im Februar 1939, als sich etwa 500 Zuschauer an den Hängen um den Aufsprunghang versammelten. Der Star des Tages war die berühmte norwegische Skispringerin Johanne Kolstad, die den Wettbewerb mit einem Schau­sprung eröffnete, während im Männerfeld Reidar Lien aus Dombås mit Weiten von 38 und 39,5 Metern siegte.
Das Profil von Tholibakken war recht ungewöhnlich: Der Aufsprunghang kreuzte die alte Straße zu den Höfen von Tho, über die während der Wettkämpfe Holzrampen gelegt und mit Schnee bedeckt wurden, um den Landebereich bis hinunter zum „baksidesveg“ auf dieser Seite des Tales das Gelände der Schanze, und nach dem Krieg kam das Skispringen in Tholia allmählich zum Erliegen – ein Umstand, der später den Anstoß zum Bau der Pillarguribakken im Jahr 1952 gab. In der Jubiläumsschrift von 1977 stellt Otta Idrettslag ausdrücklich fest, dass Tholibakken nicht mehr existiert – sie wurde durch die Straße vollständig zerstört, und im Landschaftsbild sind nur noch Spuren des ehemaligen Aufsprunghangs am Ufer der Otta zu erkennen.

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