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Haugesund
.
| K-Punkt: | ca. 20 m |
Schanzenrekord: |
22,0 m (Asbjørn Saltvedt ) |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1958 |
| Jahr des Abbruchs: | ca. 1965 |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 59.411048, 5.281888 ✔
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Die Skisprungschanze auf dem Hügel Hollenderhaugen in Haugesund wurde in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre als Teil der freizeitbezogenen Wiederbelebung des Gebiets errichtet. Bereits in den 1930er Jahren hatte man begonnen, den Hügel in einen Stadtpark umzuwandeln. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Gebiet jedoch von deutschen Truppen besetzt, die dort Flakstellungen errichteten und Wohnbaracken aufstellten. Um den gesamten Hügel wurde Stacheldraht gezogen, und während der gesamten Besatzungszeit blieb das Gelände für die Zivilbevölkerung gesperrt.
Nach Kriegsende kehrte der Hügel in zivile Nutzung zurück, und im Juli 1951 wurde er offiziell als Stadtpark eröffnet. Kurz darauf begann auf Initiative des Lektors Ådne Øvland und lokaler Jugendaktivisten der Bau einer kleinen Sprungschanze. Die hölzerne Anlage entstand am Südhhang des Hollenderhaugen, mit einem natürlichen Aufsprunghang und einem provisorischen Anlaufturm.
Die feierliche Eröffnung der Schanze fand am 31. Januar 1958 statt; die Anlage erhielt den Namen Hollenderkollen. Bei dem Eröffnungswettbewerb, der vom örtlichen Pfadfinderverband organisiert wurde, nahmen 61 junge Springer im Alter von 11 bis 16 Jahren teil. Etwa 1200 Zuschauer verfolgten die Veranstaltung. Den ersten Sprung machte Lektor Ådne Øvland, der 8,5 Meter erreichte. In den folgenden Jahren fanden dort lokale Wettbewerbe statt; den Schanzenrekord stellte Asbjørn Saltvedt 1959 mit einem Sprung von 22 Metern auf.
Obwohl die Veranstaltungen großen Zuspruch fanden und viele Zuschauer anlockten, war die Schanze nur einige Saisons in Betrieb. Veränderungen der Winterbedingungen, zunehmend mildere Winter und fehlende technische Instandhaltung führten zu einem allmählichen Rückgang der Nutzung. Anfang der 1960er Jahre wurde die Anlage stillgelegt und die Holzkonstruktion abgebaut.
Heute sind im Hollenderhaugen-Park noch Fragmente des steinernen Fundaments der Schanze sowie der ehemalige Aufsprunghang erkennbar. In der Umgebung sind zudem Reste der Kriegsbefestigungen sichtbar. Heutzutage dient Hollenderhaugen als grüne Erholungsfläche im Stadtzentrum, und die Erinnerung an die Schanze lebt dank alter Fotografien und der Erzählungen der Anwohner weiter.
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