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Oslo
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| K-Punkt: | ca. 40 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1952 |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | Sørbråten IL |
| Koordinaten: | 60.027768, 10.802964 ✔
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Im oberen Teil des Maridalen-Tals, in der Nähe des Hofes Sørbråten und des Parkplatzes bei Mobekken, befanden sich bereits vor dem Zweiten Weltkrieg mehrere kleine Sprungschanzen, die von örtlichen Skiläufern genutzt wurden. Nach dem Krieg begann der Sportverein Sørbråten IL mit dem Bau einer größeren, moderneren Schanze am Hang oberhalb von Mobekken. Die Anlage erhielt den Namen Tjernbakken, nach einem nahegelegenen Waldsee.
Die Bauarbeiten wurden 1952 abgeschlossen, wobei etwa 6 000 Stunden freiwilliger Arbeit in das Projekt flossen. Der hohe Holzanlauf (rund 12–15 m) wurde mit Stahlseilen abgespannt; die Gemeinde Aker unterstützte das Vorhaben mit 11 500 norwegischen Kronen.
Die Tjernbakken war die größte Sprungschanze in diesem Teil von Maridalen. Mindestens ein offizieller Wettkampf fand dort statt – etwa 1955, mit nahezu hundert Teilnehmern; der lokale Springer Bjørn Hammer belegte den zweiten Platz. Zeitzeugen berichten von Sprüngen bis etwa 45 m, jedoch existiert kein bestätigter offizieller Schanzenrekord.
Kurz nach der Fertigstellung ließ das Interesse am Skispringen im Verein nach. Nach dem Unfall in der Bækkelagsbakken-Schanze im Jahr 1960 empfahlen die Stadtbehörden den Abbau großer Holzanstiege – auch die Tjernbakken wurde damals abgerissen.
Im Gelände sind noch Reste der Fundamente und des Schanzenprofils zu erkennen, oberhalb der Greveveien-Straße und des Parkplatzes bei Mobekken.
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