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Oslo
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| K-Punkt: | 45 m |
| Baujahr: | 1915 |
| Genutzt bis: | 1923 |
| Koordinaten: | 59.950610, 10.813730 ✔
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| K-Punkt: | 40 m |
Schanzenrekord: |
42,0 m |
| Weitere Schanzen: | K30 |
| Baujahr: | 1951 |
| Jahr des Abbruchs: | 1966 |
| Koordinaten: | 59.950922, 10.813733 ✔
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| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 59.950922, 10.813733 ✔
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Die erste Skisprungschanze in diesem Gebiet, Østreheimsbakken, wurde 1915 von Oslo Østre Skytterlags Skiklubb am Hang hinter der Østreheimsveien 24 im Stadtteil Stig (Årvoll) erbaut. Sprünge von bis zu 50 Metern waren dort möglich, was sie zu einer der größten Schanzen Oslos in der Zwischenkriegszeit machte. Im Jahr 1923 wurde das Gelände zur Bebauung freigegeben, und die Schanze wurde abgetragen. Der Verlauf des ehemaligen Aufsprunghangs ist im Wald noch heute deutlich zu erkennen.
Eine neue Schanze, der Skeidbakken, entstand später im selben Gebiet auf Initiative des Sportvereins Skeid, der in den 1940er- und 1950er-Jahren auch eine aktive Skisportabteilung unterhielt. Die Anlage wurde auf städtischem Gelände am Østreheimveien errichtet und am 28. Januar 1951 feierlich eröffnet – anlässlich der Oslomesterskapet for gutter (Osloer Jungenmeisterschaften), an denen rund 150 Teilnehmer starteten.
Der Skeidbakken war sehr steil – ohne ausgeprägte Übergangskurve und mit einem kurzen Aufsprunghang, der in einem Felsvorsprung endete. Im Sommer wurden entlang des Hanges Seile gespannt, um den Aufstieg zu erleichtern. Neben der Hauptschanze K40 gab es auch eine kleinere K30, die für das Jugendtraining genutzt wurde.
Im Jahr 1958 brachte Trainer und Sportfunktionär Leif Solbakken die ersten Kunststoffmatten für Skisprungschanzen aus der DDR nach Norwegen, entwickelt von Hans Renner. Die ersten Versuche wurden auf der kleinen Skeidbakken durchgeführt, doch nach mehreren Stürzen – unter anderem von Olympiasieger Arnfinn Bergmann – wurde das Training eingestellt.
Ein Jahr später, im November 1959, fanden auf dem großen Skeidbakken die ersten offiziellen Skisprungwettbewerbe auf Kunststoffmatten in Norwegen statt. Viele der besten norwegischen Springer nahmen daran teil, als Vorbereitung auf die Olympischen Winterspiele 1960 in Squaw Valley. Etwa 3000 Zuschauer verfolgten den Wettbewerb. Anders Woldseth gewann und stellte mit 42,0 Metern den Schanzenrekord auf.
Nach dem Einsturz des Holzturms in Bækkelagsbakkene im Jahr 1960 wurden alle Schanzen in Oslo einer Sicherheitsprüfung unterzogen. Der Skeidbakken, deren Holzkonstruktion aus den 1950er-Jahren stammte, wurde als veraltet eingestuft und allmählich stillgelegt.
Im Jahr 1965 führten Mitglieder des Vereins Skeid den freiwilligen Abriss des Turms durch, und die Schanze wurde im folgenden Jahr offiziell geschlossen. Heute sind im Wald nahe der Zufahrt zur Grefsenkleiva noch der Verlauf des ehemaligen Aufsprunghangs sowie Teile der steinernen Fundamentmauer am früheren Absprung sichtbar.
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