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12.06.2026
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Tracchi
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| K-Punkt: | ca. 35 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1929 |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 45.667583, 11.052100 ✔
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Die Sprungschanze in Tracchi entstand als Teil der sich entwickelnden Wintersportinfrastruktur des oberen Lessinia-Gebiets und wurde am 1. Februar 1929 feierlich eröffnet – gleichzeitig mit dem Rifugio „Generale Cantore“, das damals das Zentrum der winterlichen Aktivitäten rund um Bosco Chiesanuova bildete. Die Einweihung wurde von einer großen, in ganz Italien beworbenen Skiveranstaltung begleitet, die Hunderte von Besuchern anzog. In der Zwischenkriegszeit war Tracchi einer der wichtigsten Wintersportorte der Region und Austragungsort verschiedener Wettkämpfe, darunter des nationalen Langlaufs „Trofeo Tracchi“ im Jahr 1930 sowie Veranstaltungen, die auch Skispringen umfassten. Die Schanze erscheint in zahlreichen zeitgenössischen Berichten, Plakaten und Filmen als fester Bestandteil des sportlichen Lebens in Lessinia. Nach dem Zweiten Weltkrieg stand die Anlage weiterhin, und in den 1950er- und 1960er-Jahren wurde sie als markante, aus Stein errichtete Konstruktion beschrieben, die von der Straße nach San Giorgio gut sichtbar war, obwohl ihre sportliche Nutzung bereits stark eingeschränkt war. Die Schanze existierte physisch mindestens bis Anfang der 1960er-Jahre, verfiel danach jedoch vollständig. Bis heute sind der beeindruckende steinerne Schanzentischs sowie Spuren des früheren Anlaufs auf aktuellen Fotos zu erkennen.
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