Das Skisprungschanzen-Archiv zählt nun 4000 Anlagen!
7000. Schanze ins Archiv aufgenommen!
Neue Granåsen-Schanzen in Trondheim eröffnet
Brand zerstört Schanzen in Biberau-Biberschlag
Copper Peak: Finanzierung der Renovierung endlich gesichert
13.07.2026
11.07.2026
10.07.2026
09.07.2026
Werbung:
Partner:




Triebes
.
| K-Punkt: | 26 m |
| Weitere Schanzen: | K18, K8, K3 |
| Matten: | ja |
| Baujahr: | 1956 |
| Umbauten: | 1965, 1968, 1970, 1981 |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | SV Triebes |
| Koordinaten: | 50.686427, 11.994187 ✔
![]() |
Im thüringischen Triebes existierten bereits vor dem Zweiten Weltkrieg und dem Bau der Weida-Talsperre selbstgebaute Skisprungschanzen am Holzmüllers Hang im Weidatal. Der Ausbruch des Krieges verhinderte jedoch die Errichtung einer richtigen Schanze.
1946 nahm der Verein TSG Triebes den Sportbetrieb wieder auf und wurde 1949 in BSG „Aufbau“ Triebes umbenannt. Erst 1955 wurde die Sektion Skisport neu gegründet und schließlich mit dem Bau der „Aufbau-Schanze“ im Weidatal begonnen. Die Naturschanze K26 wurde am 5. Februar 1956 feierlich eingeweiht. 1965 ersetzte ein Betonturm den provisorischen hölzernen Kampfrichterturm, und die Schanze wurde in „Winfried-Hildebrand-Schanze“ umbenannt – zu Ehren von Winfried Hildebrand, einer bedeutenden Persönlichkeit in der Geschichte des Wintersports in Triebes. 1961 übernahm er die Leitung der Skisektion im Sportverein BSG „Einheit“ Triebes. Unter seiner Führung entwickelte sich die Sektion dynamisch und trug maßgeblich zur Verbreitung des Skispringens und der Nordischen Kombination in der Region bei. Leider kam Hildebrand 1964 bei einem tragischen Unfall ums Leben.
Kurz darauf, am 22. September 1968, fand der erste Sommersprunglauf auf Matten statt. Bereits zwei Jahre später wurde eine Jugendschanze K18 hinzugefügt.
Anfang der 1980er Jahre wurde der Schanzenkomplex im Weidatal durch eine K8-Schülerschanze vervollständigt. Nach dem Ende der DDR entstand 1990 ein eigenständiger Skiverein Triebes, der noch viele Jahre erfolgreiche Nachwuchsarbeit im Skispringen und der Nordischen Kombination leistete. Leider nahm die Beliebtheit dieser Sportarten stetig ab, die Matten wurden entfernt, die Anlagen nicht mehr genutzt, und heute stellen sie nur noch eine historische Besonderheit dar.
Kontakt:
Karte:
Foto-Galerie:Werbung:
Kommentar hinzufügen: