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Lutter
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| K-Punkt: | ca. 10 m |
Schanzenrekord: |
12,5 m (René Müller , 21.01.2024) |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Status: | in Betrieb |
| Verein: | SC Lutter |
| Koordinaten: | 51.330052, 10.113312 ✔
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Die Naturschanze in Lutter, gelegen an einem bewaldeten Hang oberhalb der Triftstraße in der Landgemeinde Uder im Eichsfeld (Thüringen), ist eine kleine natürliche Schanze mit einem K-Punkt von etwa 10 Metern, die ausschließlich im Winter genutzt wird, sofern die Schneelage es zulässt. Trotz ihrer geringen Größe besitzt sie eine lange und gut dokumentierte Tradition lokaler Amateurwettbewerbe. In Lutter findet seit vielen Jahren ein „Gaudi-Skispringen“ statt – ein offener Wettbewerb für die Bewohner der Umgebung, der sich im Laufe der Zeit zu einer der charakteristischsten Winterattraktionen der Region entwickelt hat. In Presseberichten wird die Veranstaltung als „traditionell“ bezeichnet, und bereits 2017 wurde von der neunzehnten Auflage berichtet, an der über ein Dutzend Springer und mehrere Hundert Zuschauer teilnahmen. Die Organisation übernehmen örtliche Vereine, darunter die „Luttertaler Musikanten“, lokale Sportgruppen sowie heute der Skiclub Lutter.
Im Jahr 2019 wurde die Schanze erneuert und als „Skisprung-Arena“ vorbereitet, wie lokale Medien bestätigen. In den folgenden Jahren fanden die Wettbewerbe bei guter Schneelage regelmäßig statt und erfreuten sich großer Beliebtheit im gesamten Eichsfeld. Nach den für diese Schanze erfassten Daten liegt der Rekord bei 12,5 Metern und wurde am 21. Januar 2024 von René Müller erreicht, während ein früherer Rekord – 14 Meter von Paul Hasselberg aus Leinefelde – in Presseankündigungen erwähnt wird. In den Berichten erscheinen auch die Namen lokaler Organisatoren und Teilnehmer, die für die Vorbereitung der Schanze und den Ablauf der Veranstaltung verantwortlich sind. Die Naturschanze „Kleiner Anger“ hat heute eine starke lokale Bedeutung: Sie dient nicht dem professionellen Training, sondern verbindet die Gemeinschaft und bewahrt zugleich den besonderen Charakter einer kleinen Waldschanze, auf der – wie die Quellen betonen – noch immer „aus Freude, Tradition und Spaß“ gesprungen wird.
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