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Wippra
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| K-Punkt: | 45 m |
Schanzenrekord: |
47,5 m (Lukas Richter , 06.01.2024) |
Schanzenrekord: |
50,0 m (Paul Winter , 12.07.2014) |
Schanzenrekord: |
43,0 m (Pauline Laue , 06.01.2024) |
Schanzenrekord: |
42,5 m (Julina Kreibich , 25.05.2019) |
| Weitere Schanzen: | K15, K6 |
| Matten: | ja |
| Baujahr: | 1957 |
| Umbauten: | 1978, 1998, 2009-2011 |
| Status: | in Betrieb |
| Verein: | SFS Wippra |
| Koordinaten: | 51.565839, 11.266476 ✔
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Der Hasselbachschanzen-Komplex in Wippra gehört zu den bedeutendsten und ältesten Skisprungzentren in Sachsen-Anhalt. Seine Geschichte reicht bis in die späten 1950er-Jahre zurück, als nach dem Abbau der „Glück-Auf“-Schanze in Mansfeld die örtliche Wintersportsektion den Entschluss fasste, in dem Hasselbachtal eine neue Anlage zu errichten. Die Bauarbeiten begannen 1957 nach einem Entwurf von Hönl aus Gräfenhainichen und hatten fast pionierhaften Charakter: Ein breiter Waldstreifen wurde gerodet, zahlreiche Felsprengungen wurden durchgeführt und der Bach unter dem Aufsprunghang in einem verlegten Rohr umgeleitet. Eine Schlüsselrolle spielten dabei Gerhard Segnitz, Heinz Kühne, Willi Modesti und Günther Dammann, die die Konstruktion mit dem renommierten Trainer Hans Renner aus Oberhof abstimmten. Die feierliche Eröffnung der Schanze erfolgte im Januar 1963, und der erste Rekord – 33 Meter – wurde von Peter Ott aufgestellt.
Bereits ein Jahr später wurde die Anlage mit Matten belegt, was ganzjähriges Training ermöglichte. Im Oktober 1964 fand der erste Sommerwettkampf statt, doch bald war ein Umbau des zu steilen Aufsprunghangs erforderlich. Weitere Modernisierungen erfolgten in den 1970er-Jahren, und 1975 wurde zusätzlich die kleinere K15-Schanze eröffnet. In der darauffolgenden Dekade wurden Matten und Oberflächen erneuert, und Ende der 1990er-Jahre wurde der gesamte Komplex umfassend modernisiert und mit Porzellan-Anlaufspuren sowie einer Beleuchtungsanlage ausgestattet. In dieser Zeit war Wippra Gastgeber zahlreicher regionaler Wettbewerbe, und auf der modernisierten Schanze wurden neue Rekorde erzielt, darunter Sprünge von Tobias Ostermann über 44 und 45 Meter.
Eine entscheidende Entwicklungsphase fand zwischen 2009 und 2011 statt, als der gesamte Komplex grundlegend umgebaut und an moderne Standards angepasst wurde. Es entstanden drei Schanzen: die Hauptschanze K45, die Jugendschanze K15 sowie die kleinste K5–6 für Kinder. 2011 fanden auf den neuen Anlagen die ersten großen Wettkämpfe nach dem Umbau statt – die offenen Regionalmeisterschaften. Seitdem richtet Wippra regelmäßig Frühjahrs- und Herbstwettkämpfe sowie die Landesmeisterschaften Sachsen-Anhalt aus. Auf der K45-Schanze wurden zahlreiche Rekorde aufgestellt, darunter der weiteste – 50 Meter – durch Paul Winter im Jahr 2014. Zu den Rekordhalterinnen gehören auch Pauline Laue und Julina Kreibich.
Wippra ist in eine neue Epoche als wichtiges Trainingszentrum eingetreten. Kinder- und Jugendgruppen trainieren hier regelmäßig unter Anleitung örtlicher Trainer, und der Verein SFS Wippra organisiert sowohl Wettkämpfe als auch zahlreiche Veranstaltungen für die Gemeinschaft. Die einzige nennenswerte Unterbrechung trat während der ersten Pandemiewelle im Jahr 2020 ein, als der Trainingsbetrieb eingestellt wurde. Nach der Wiederaufnahme der Aktivitäten kehrte der Komplex schnell zur vollen Betriebsfähigkeit zurück und blieb eine aktive, gepflegte Sportstätte, auf der sowohl Wettkämpfe als auch lokale Veranstaltungen stattfinden, darunter die jährlichen Herbst- und Frühjahrssprungläufe sowie verschiedene Sportfeste.
Schanzenrekorde K45 (Männer):
Schanzenrekorde K45 (Frauen):
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Rekord
Schanzenrekod K45 - Julina Kreibich (42.5m)
http://www.sfv-rothenburg.de/images/Ergebnislisten/Wippra-Landesmeisterschaft2019.pdf