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GERGER-SNWaltersdorf

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Lauscheschanze:

K-Punkt: 50 m
Männer Winter Schanzenrekord: 58,0 m
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Baujahr: 1930
Umbauten: 1956
Jahr des Abbruchs: 1972
Status: abgerissen
Verein: SK Lausche Waltersdorf
Koordinaten: 50.850872, 14.650412 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Der höchste Berg des Zittauer Gebirges in der Oberlausitz ist die Lausche (792 m) und jene Erhebung liegt unmittelbar an der tschechischen Grenze wenige Kilometer südlich von Waltersdorf. Hier begann der Skiklub Waltersdorf nach der Vereinsgründung 1928 seine Aktivitäten im Abfahrts- und Torlauf, aber auch mit Skispringen. So entstand aus der anfänglichen kleinen Naturschanze später die Lausche-Sprungschanze, welche dann Anfang der 50er Jahre schon einen hölzernen Anlauf besaß und Weiten knapp über 40 Meter gesprungen wurden.
Der Wunsch der Skisportler nach einer neuen und besseren Schanze nahm mit der Zeit konkrete Formen an. So begann man 1956 mit dem Neubau und wie damals nicht anders möglich wurden die Bauarbeiten in vielen tausend Stunden eigennütziger Handarbeit durch die Mitglieder der Sportgemeinschaft bewältigt. Für die Vergrößerung der Schanze wurde der Radius ausgeschachtet und der Absprungtisch weiter nach oben verlegt. Der alte Anlaufturm wurde abgerissen und das obere Drittel des Aufsprunghanges musste künstlich per Holzkonstruktion errichtet werden. Die ebenfalls nach oben verlegte Anlaufspur verlief nun auf dem natürlichen Bergprofil.
Stolz wurde im Winter 1957 die größte Schanze in Ostsachsen eingeweiht. In den folgenden Jahren erfolgten bei guten Schneeverhältnissen so manche Sprungläufe mit einhergehenden alpinen Wettkämpfen. Der Sprungbetrieb lief bis etwa 1968/69, denn der damalige Beschluss der DDR-Sportführung, den alpinen Skisport als Leistungsport zu beenden, hinterließ in Waltersdorf deutliche Spuren und auch der Skisprung lies nach. Schlechte Winter, wenige Springer und ein zu großer Aufwand für die Schanzenpräparierung gaben schließlich den Ausschlag für die Schanzenstilllegung und 1972 erfolgte der Abriss. Der alpine Sektor ging aber nicht vollständig ein und seit den 90er Jahren erlebt der neugegründete ASVL Waltersdorf einen soliden Vereinsaufschwung.

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