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Winterberg
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| K-Punkt: | 40 m |
| Baujahr: | 1931 |
| Umbauten: | 1945 |
| Genutzt bis: | 1950 |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1908 |
| Umbauten: | 1926, 1931, 1945 |
| Genutzt bis: | 1949 |
| Status: | abgerissen |
| Verein: | SK Winterberg, SC Neuastenberg |
| Koordinaten: | 51.177529, 8.500182 ✔
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Im Herbst 1907 bzw. im Vorwinter 1908 kam es zum Bau der großen Rauchloch-Schanze, im Rauchloch zwischen Winterberg und Neuastenberg. Der Standort gegnüber des Kahlen Asten wurde aufgrund eines Gutachten eines bekannten Skiläufers gewählt, da er sehr schneereich, windgeschützt und unterhalb der Straße lag. Die Veranstaltungen an der Rauchlochschanze gehörten zu den anziehendsten sportlichen Ereignissen der damaligen Zeit und lockten Zuschauer aus Westfalen und dem Rheinland an.
In einer Verbandszeitschrift vom 15.02.1926 wird berichtet, dass der Auslauf der Rauchlochschanze mangelhaft war, da "man sich nach einem guten Sprung bald darauf fallen lassen musste, um nicht in einem Wasserlauf zu landen. Das beeinträchtigte die Sprünge natürlich sehr."
Nach dem Umbau im Jahr 1931 wurde der Auslauf entschärft und die Schanze zudem vergrößert. So ließ sie Sprünge bis auf etwa 45 Meter zu.
Nach dem 2. Weltkrieg veranlasste der Kommandant der englischen Besatzungsmacht, die Ausbesserung der brüchig gewordenen Schanze. Da die Rauchlochschanze zu sehr abseits der Stadt lag und die St.-Georg-Schanze in Winterberg im Jahre 1947/1948 erweitert worden war, wurde sie 1949 aufgegeben. In Neuastenberg wurde außerdem eine neue Schanze auf der Postwiese errichtet.
Inzwischen hat sich die Natur das Gelände der ehemaligen Schanze weitestgehend zurückgeholt. Mit Ausnahme des Schanzentisches, der Anlaufschneise und dem Sockel des Anlaufturms ist nichts mehr von ihr zu erkennen.
Quellenangaben: Vereinschronik 100 Jahre Skiklub Winterberg
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