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Oberhaching
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| K-Punkt: | ca. 15 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 48.011050, 11.587590 ✔
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Die Schanze befand sich im Gleißental bei Deisenhofen, direkt hinter dem Eisenbahntunnel der Strecke München–Holzkirchen. Das älteste bekannte Foto aus dem Gemeindearchiv Oberhaching stammt aus dem Jahr 1933 und zeigt den hölzernen Anlaufturm mit einer Gruppe junger Springer; die Bildunterschrift erwähnt Sprünge von etwa 15 Metern. Auch spätere Presseberichte und Erinnerungen von Einwohnern beschreiben das Gleißental als beliebten Ausflugsort für Münchner Wintersportler in der Vor- und Nachkriegszeit, bekannt für seine kleine Schanze, auf der Weiten von 15–16 Metern möglich waren.
Die Schanze diente in erster Linie den lokalen Skiläufern aus Deisenhofen und Oberhaching als Trainings- und Freizeitanlage. In Wanderführern wird der Ort heute nur noch in der Vergangenheitsform erwähnt, sichtbare Reste der hölzernen Konstruktion sind nicht erhalten. Das Gleißental ist inzwischen ein geschütztes Naturgebiet und ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und Wanderer.
Erwähnenswert ist, dass es in Oberhaching auch eine zweite Schanze gab – eine größere Anlage in Ödenpullach.
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