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Oberhaching
.
| K-Punkt: | ca. 30 m |
Schanzenrekord: |
35,0 m (Johann Stelzer ) |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 47.989030, 11.553540 ✔
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Die im Wald zwischen Kreuzpullach und Ödenpullach gelegene Schanze war neben der früheren Anlage im Gleißental-Tal die zweite Austragungsstätte für lokale Skisprungaktivitäten in der Gemeinde Oberhaching. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg nutzte der örtliche Berg- und Winterverein Deisenhofen die natürliche Hanglage und errichtete mit eigenen Kräften eine größere Anlage. Erinnerungen ehemaliger Sportler und lokale historische Quellen bezeichnen sie als die „größere Schanze bei Kreuzpullach“, die als zentraler Trainingsort für die Skispringer der Umgebung diente.
Sie spielte eine bedeutende Rolle für das örtliche Sportleben. In Augenzeugenberichten finden sich Schilderungen von Wettbewerben, die von Hunderten, teilweise sogar von rund tausend Zuschauern verfolgt wurden. Die bekannteste Persönlichkeit, die mit der Schanze verbunden war, war Johann („Hans“) Stelzer, der als Schanzenrekordhalter mit einer Weite von etwa 35 Metern galt; später amtierte er zudem als Bürgermeister von Oberhaching.
In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Anlage nicht mehr genutzt. Die hölzernen Bauteile verschwanden, und die Vegetation übernahm nach und nach fast vollständig das Profil von Anlauf und Aufsprunghügel.
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