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Alfred-Horn-Schanzen:

K-Punkt: 38 m
Männer Winter Schanzenrekord: 44,5 m (Willi Schuster AUT, 1973)
44,5 m (Georg Waldvogel BRD, 1987)
Turmhöhe: 5 m
Tischhöhe: 1,1 m
Baujahr: 1969
Umbauten: 1972
Genutzt bis: 1990
Jahr des Abbruchs: 2000
Koordinaten: 47.718360, 10.278470 Google Maps OpenStreetMap
K-Punkt: 24 m
Männer Winter Schanzenrekord: 20,5 m (Christoph Musch BRD, 17.01.1982)

Boleiteschanze:

K-Punkt: 23 m
Baujahr: 1957
Jahr des Abbruchs: 1961
Koordinaten: 47.718615, 10.319800 Google Maps OpenStreetMap

Mariabergschanze:

K-Punkt: 15 m
Baujahr: 1920
Genutzt bis: ca. 1930
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Status: abgerissen
Verein: SC Kempten
Koordinaten: 47.718360, 10.278470 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Der Skiclub von Kempten im Allgäu wurde bereits 1908 gegründet und im Winter 1909 bei Jodbad Sulzbrunn die erste Skisprungschanze errichtet. Weitere Schneeschanzen gab es in Reichelsberg und an der Pulvermühle. In den 20er Jahren gab es eine Holzschanze am Mariaberg, die jedoch Anfang der 1930er Jahre verfiel. So wurde im Februar 1933 vom SC Kempten eine Sprungschanze an der Ostwand der Burgruine in Sulzberg eingeweiht, die jedoch bei der Renovierung der Ruine 1953 abgebaut wurde.
Stattdessen wurden die Skiaktivitäten am Boleitehang in Kempten ausgebaut und 1957 auch eine Sprungschanze errichtet, die von Heini Klopfer profiliert wurde. Die Übungsschanze erfreute sich großer Beliebtheit und zu Wettkämpfen kam oft hunderte von Zuschauern. Aufgrund von Problemen mit dem Auslauf wurde die Schanze zunächst etwas verlagert, aber dann schon 1960/61 wieder abgerissen, das im Auslauf eine anderweitige Bebauung erfolgte.
Nichtsdestotrotz waren die Skispringer des SC Kempten zur damaligen Zeit sehr erfolgreich, so dass 1965 endlich ein geeigneter Standort für den Neubau zweier Schanzen am Mariaberg, nahe der alten Schanze aus den 1920ern, gefunden wurde. Nach mehreren Jahren Bauzeit konnte die Springergilde des SC Kempten die Schanzen 1969 fertig stellten. Der Anlauf der 35-Meter-Schanze wurde dabei von Mindelheim nach Kempten transportiert, da dort wegen Schneemangel keine Springen mehr möglich waren. Am Dreikönigstag 1970 erfolgte das Eröffnungsspringen vor 700 Zuschauern. Es gewann Willi Schuster aus dem Kleinwalsertal mit Schanzenrekord von 43 Metern. Namensgeber der Schanze und Hauptverantwortlicher für den Bau war Alfred Horn.
Im folgenden Winter wurde die Schanze durch einen Hangrutsch stark beschädigt und konnte erst fast drei Jahre später wieder in Betrieb genommen werden. Erneut gelang Willi Schuster im Februar 1973 mit 44,5 Metern der Schanzenrekord zur Wiedereröffnung der K38. Dieser wurde erst 1987 durch Georg Waldvogel egalisiert - beim letzten großen Pokalspringen auf der Alfred-Horn-Schanze. Ab 1990 wurden die Skisprungaktivitäten am Mariaberg eingestellt, 2 Jahre später auch der dortige Skilift. Über einige Jahre bildeten die Springer des SC Kempten noch eine Trainingsgemeinschaft mit dem TSV Buchenberg.

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2)   Helmut Schmölz   schrieb am 17.07.2015 um 14:34:

Schanzen Rekord

Den halte ich mit 47,5 m

1)   Helmut Schmölz   schrieb am 17.07.2015 um 14:32:

Korrektur

Die Schanze (Turm) würde aus freien Stücken und Sicherheitsgründen abgebaut. Die Erbauer haben davon (Alteisen) nichts bekommen. Der Ski Club Kempten hat die Springer in ihrem Nordischem Kader nicht mehr haben wollen. Und sie gingen nach Isny, nicht nach Buchenberg.
Und glaubt mir das ist eine Sichere Quelle. Ich selber habe es alles mitbekommen.Nur leider den abbau nicht. Grüße

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