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GERGER-BWSindelfingen

Daten | Geschichte | Schanzenrekorde | Kontakt | Karte | Foto-Galerie | Kommentare

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Winterhaldenschanze:

K-Punkt: 40 m
Männer Winter Schanzenrekord: 42,0 m (R. Engel BRD, 1980)
Anlaufneigung: 20°
Aufsprungneigung: 34°
Weitere Schanzen: nein
Matten: nein
Baujahr: 1964
Umbauten: 1971
Status: abgerissen
Verein: SWV Sindelfingen
Koordinaten: 48.720766, 9.024418 Google Maps OpenStreetMap

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Geschichte:

Bereits 1933 errichteten die Mitglieder des Schwarzwaldvereins Sindelfingen eine Sprungschanze im Herrenwäldle, die jedoch die Kriegszeit nicht überlebte.
Auf Grund der damals schneesicheren Winter und der aufstrebenden Aktivitäten der Wintersportler des Schwarzwaldvereins Sindelfingen und des örtlichen Skiclubs, entstanden mit Hilfe der Stadt Anfang der 60er Jahre an der Winterhalde eine beleuchteter Skihang und eine Rodelbahn. 1964 wurden diese Anlagen um eine Sprungschanze erweitert.
Die reine Naturschanze wurde dann 1971 nach den Plänen des Oberstdorfer Schanzenarchitekten Heini Klopfer komplett neu profiliert als K40, ein hölzerner Kampfrichterturm errichtet sowie die Zuschauertribünen und Zufahrtswege ausgebaut. Wesentlichen Anteil am Umbau hatte der Sindelfinger Bauunternehmer Erwin Frank, der in seiner Jugend selbst ein begeisterter Skispringer gewesen war. Im Februar 1972 konnte in Zusammenarbeit mit dem Sportamt Sindelfingen nach zweimaliger Verschiebung wegen Schneemangels die Einweihung der neuen Winterhalden-Sprungschanze vor einer großen Zuschauerkulisse durchgeführt werden. Mit Max Bolkart - achtmaliger Deutscher Meister, Olympiavierter 1956 und mit 139 Metern auch ein absoluter Skiflieger seiner Zeit - hatte man einen zugkräftigen Skispringer verpflichtet, der trotz seines Rücktritts vom internationalen Sport immer noch Klasse verkörperte.
In schneereichen Wintern folgten Meisterschaften des Skibezirkes Stuttgart und es etablierte sich ab 1980 das Sindelfinger Pokalspringen, das letztmalig 1985 erfolgte. Durch die wechselnden Winter und den zunehmenden Schneemangel zerfiel die Springergruppe und der Nachwuchs blieb weg. Den Rest erledigten Vandalen, die den Abbrand des Kampfrichterturmes 1988 verursachten. Der Antrag des Skivereines zum Wiederaufbau der Schanze im Jahr 2004 wurde durch die Stadtverwaltung abgewiesen.

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