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Lappeenranta
.
| K-Punkt: | ca. 20 m |
Schanzenrekord: |
22,5 m |
| Weitere Schanzen: | nein |
| Matten: | nein |
| Baujahr: | 1963 |
| Jahr des Abbruchs: | 1970's |
| Status: | abgerissen |
| Koordinaten: | 61.044716, 28.261021
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Veistonvuori war eine lokale Sprungschanze, die an einem Hang gleichen Namens im Stadtteil Tirilä der ehemaligen Gemeinde Lappee (heute Teil von Lappeenranta) lag. Die Anlage entstand 1963 als Gemeinschaftsinitiative einer Gruppe junger Einwohner von Tirilä unter der Leitung von Matti Räsänen. Die Schanze wurde am natürlichen Hang des Veistonvuori errichtet, teils als Naturschanze, teils mit einem hölzernen Anlaufturm, wobei unter anderem Bretter aus dem Abbau von Gerüsten an Wohngebäuden verwendet wurden. Die Genehmigung zur Errichtung auf seinem Grundstück erteilte der örtliche Landwirt Jooseppi „Veiston Joska“ Pekkanen.
Die Schanze hatte einen K-Punkt von etwa 20 Metern, einen hölzernen Anlaufturm von rund 3,5 Metern Höhe sowie einen etwa 11 Meter langen Holzabschnitt des Anlaufs, der in den natürlichen Hang überging. Nach lokalen Quellen hätte das Profil mit einigen Erdarbeiten Sprünge von über 30 Metern ermöglicht, in der Praxis waren jedoch Weiten von etwa 20–22 Metern üblich. Als offizieller Schanzenrekord werden 22,5 Meter angegeben.
Die Anlage diente vor allem als Trainingsstätte für die örtliche Jugend und als Ergänzung zu den größeren Sprunganlagen in Lappeenranta, insbesondere dem Komplex Huhtiniemi. Aus den Quellen geht hervor, dass der Verein Lauritsalan Visa auf dem Veistonvuori mindestens einen offiziellen lokalen Wettkampf ausrichtete. Erinnerungen ehemaliger Springer berichten zudem von inoffiziellen Sprüngen um die 25 Meter, die bei stark vereisten Spuren erzielt wurden, jedoch nicht als offizieller Rekord gelten.
Die Nutzung der Schanze endete in den 1970er Jahren. Zu dem Rückgang trugen schneearme Winter, der sehr arbeitsintensive Aufwand zur Präparation des Schanzenprofils sowie das allmähliche Nachlassen des lokalen Engagements für den Erhalt einer kleinen Amateuranlage bei. Ein zusätzlicher Einschnitt war die Zerstörung des hölzernen Anlaufturms durch Vandalen – er wurde nicht wieder aufgebaut, und die Schanze wurde schließlich abgetragen. Heute ist auf dem Veistonvuori keine Sprungschanzen-Infrastruktur mehr sichtbar; der Hügel dient nun als bewaldetes Erholungsgebiet, das u. a. zum Wandern, Radfahren und für Orientierungsläufe genutzt wird.
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